Die Schweizer Unihockeymeisterschaft 2016/17 ist die 35. Spielzeit um die Unihockey-Meisterschaft.
An der Nationalliga A nahmen 12 Mannschaften teil, wobei die ersten acht in die Playoffs kommen und der Rest in zwei Playoutpartien bestimmt, wer gegen die zwei Playoffsieger der Nationalliga B um den Klassenerhalt spielen muss. Die Nationalliga B enthält seit dieser Saison ebenfalls 12 Vereine und wird im gleichen Modus wie die Nationalliga A ausgetragen.
Nationalliga A
Teilnehmer TeamTrainerKapitänAusrüsterStockmarkeSV Wiler-Ersigen Thomas Berger Matthias HofbauerAdidasExelHC Rychenberg Winterthur Rolf Kern Cédcric RüegseggerFat PipeFat PipeGrasshopper Club Zürich Luan Misini Luca GrafFat PipeFat PipeUHC Alligator Malans Esa Jussila Claudio LaelyErimaZONEChur Unihockey Iivo Pantzar Joel HirschiUNIHOCUNIHOCFloorball Köniz René Berliat Kaspar SchmockerFat PipeFat PipeTigers Langnau Niklaus EngelUNIHOCUNIHOCKloten-Bülach Jets Arto Riihimäki Beni ReusserSalmingSalmingUHC Waldkirch-St. Gallen Fabian Arvidsson Roman MittelholzerUNIHOCUNIHOCUHC Uster Simon Meier Raphael BerwegerOxdogOxdogUHC Thun Andreas Lindström Jonas WettsteinZONEZONEUHC Grünenmatt Roman Schrag Kevin RöschZONEZONE
Hauptrunde Die Hauptrunde wurde zwischen dem 16. September 2016 und dem 19. Februar 2017 durchgeführt. Rg.TeamSpSSnVNnVNTTDP1.SV Wiler-Ersigen2216411177:107 +70572.HC Rychenberg Winterthur2214305138:96 +42483.Grasshopper Club Zürich2214215174:124 +50474.UHC Alligator Malans2212325145:101 +44445.Chur Unihockey2210426144:117 +27406.Floorball Köniz2210057132:111 +21357.Tigers Langnau2210219130:124 +6358.Kloten-Bülach Jets2272211133:145 −12279.UHC Waldkirch-St. Gallen2280212115:144 −292610.UHC Uster2251511109:143 −342211.UHC Thun2221118111:179 −68912.UHC Grünenmatt2202218105:222 −1176
Playoffs Das Playoff-Viertel- sowie Halbfinal wurden im Modus Best-of-Seven ausgetragen. Der Playofffinal wurde als Superfinal in der Swiss Arena ausgetragen.
Viertelfinal Die Viertelfinalserien finden vom 4. bis zum 19. März 2017 statt. Das besser platzierte Team aus der regulären Saison hat Heimrecht in den Parten 1, 3, 5 und 7. Serie1234567SV Wiler-Ersigen–Kloten-Bülach Jets4:1 2:3 n. V. 6:5 14:4 6:5 n. P.6:5––HC Rychenberg Winterthur–Tigers Langnau1:4 6:7 n. V. 4:9 4:3 n. V. 2:66:7 n. V.––Grasshopper Club Zürich–Floorball Köniz4:2 3:7 8:2 6:4 7:6 n. V.5:8 10:6–UHC Alligator Malans–Chur Unihockey4:3 5:4 3:5 7:2 3:77:6 n. V. 2:5 6:2
Halbfinal Serie1234567SV Wiler-Ersigen–Tigers Langnau4:0 6:5 5:4 n. V. 11:2 7:6–––Grasshopper Club Zürich–UHC Alligator Malans0:4 5:6 3:4 n. V. 5:6 3:4 n. V.–––
Superfinal Der Superfinal wird in der SWISS Arena in Kloten ausgetragen. Das Spiel wird vom Schweizer Fernsehen übertragen.
Playouts Die Playouts bestehen aus zwei Partien, nämlich den Neunt- gegen den Zwölftplatzierten sowie der Zehnt- gegen den Elftplatzierten. Es wird im Modus Best-of-Seven gespielt, wobei die Verlierer der Partien an den Auf-/Abstiegsspielen teilnehmen müssen.
Die Playouts finden vom 4. bis zum 19. März 2017 statt. Der UHC Waldkirch-St. Gallen bleibt auch in der Saison 2017/18 in der Nationalliga A. Das dritte Spiel der St. Galler wurde in extremis entschieden. Waldkirch-St. Gallen wurde zwei Sekunden vor Schluss der Partie beim Spielstand von 6:6 ein Freistoss ausgesprochen. Daraufhin entschied sich Waldkirch-St. Gallen den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler zu ersetzen. Mit sechs Feldspielern gelang den Ostschweizern durch Chris Eschbach zeitgleich mit der Schlusssirene der Siegestreffer.
Ebenfalls bleibt der UHC Uster durch den Gewinn der Best-of-Seven-Serie in der Nationalliga A. Serie1234567UHC Waldkirch-St. Gallen– UHC Grünenmatt4:0 10:6 5:11 7:6 6:4–––UHC Uster–UHC Thun4:1 13:3 6:3 5:1 8:9 n. V.8:3––
Auf-/Abstiegsspiele NLA/NLB In den Auf-/Abstiegsspiele müssen die Playoutverlierer der NLA in einer Best-of-Seven-Serie gegen die beiden Playoffgewinner der Nationalliga B antreten. Sie stellen nach Schreibweise von Swiss Unihockey das Aufstiegsplayoffs der NLB dar.
Somit steigt Zug United in die Nationalliga A auf und der UHC Thun sichert sich den Ligaerhalt. Serie1234567Floorball Thurgau–UHC Thun0:4 2:3 8:11 5:10 7:9–––Zug United–UHC Grünenmatt4:0 10:4 8:2 9:3 5:3–––
Nationalliga B
Teilnehmer
TeamTrainerAusrüsterStockmarkeZug United Jarkko RantalaUnihockey CenterFat PipeFloorball Thurgau Daniel CostaInterhockeyExelUnihockey Basel Regio Daniel MoserRenew GroupZONEAd Astra Sarnen Michal RybkaRenew GroupUNIHOCUHC Sarganserland René Fuchsstockschlag.chUNIHOCUnihockey Langenthal Aarwangen Marek LeblSportagonFat PipeRD March-Höfe Altendorf Simon BrechbühlerAthleticumUNIHOCTicino Unihockey Luca TomatisUNIHOCUNIHOCIron Marmots Davos-Klosters Martin VladarOchsner SportFat PipeRegazzi Verbano UH Gordola Gianluca PratoInterhockeyExelUHT Schüpbach Markus MeyerRenew GroupUNIHOCUnihockey Mittelland Renato WyssSportagonFat Pipe Hauptrunde Die Hauptrunde wurde zwischen dem 16. September 2016 und dem 19. Februar 2017 durchgeführt. Rg. Team Sp S (n. V.) U N (n. V.) Tore Diff. P 1. Zug United 2221 (0) 0 1 (0) 217:9012763 2. Floorball Thurgau 22 16 (1) 04 (1)160:1204051 3. Unihockey Basel Regio 2214 (1) 06 (1)143:1123145 4.Ad Astra Sarnen 22 11 (2) 0 7 (2)146:1232239 5. UHC Sarganserland 228(6) 0 7 (1)135:126937 6. Unihockey Langenthal Aarwangen 227(2) 010 (3)113:124 −1128 7. RD March-Höfe Altendorf 227(0) 011 (4)126:133 −725 8.Ticino Unihockey 225 (3) 011 (3)142:163 −2124 9.Iron Marmots Davos-Klosters 226 (3) 013 (0)134:157 −2324 10.Regazzi Verbano UH Gordola 226 (1) 011 (4)145:180 −3524 11.UHT Schüpbach 227 (1) 013 (1)106:156 −5024 12. Unihockey Mittelland 221 (3) 015 (3)90:172 −8212
Playoffs Die Playoffspiele zur Auf-/Abstiegsrunde wurden in einem Best-of-Five-Modus gespielt.
Viertelfinal Die Viertelfinalserien fanden vom 18. Februar bis zum 5. März 2017 statt. Somit qualifizieren sich Zug United, Floorball Thurgau, UHC Sarganserland und Unihockey Basel Regio für die Halbfinals. Serie12345Zug United–Ticino Unihockey3:08:64:118:1––Unihockey Basel Regio–Unihockey Langenthal Aarwangen3:26:51:37:3 5:6 5:3Floorball Thurgau–Red Devils March-Höfe Altendorf3:07:612:811:10––Ad Astra Sarnen–UHC Sarganserland2:38:7 n. V.3:76:4 2:4 3:4
Halbfinal Die Halbfinals werden zwischen dem 11. und 19. März ausgetragen. Serie12345Zug United–UHC Sarganserland3:0 9:2 6:8 14:4––Floorball Thurgau–Unihockey Basel Regio3:2 2:3 6:3 8:5 4:9 5:3
Playouts Die Playouts bestehen aus zwei Partien, nämlich den Siebent- gegen den Zehntplatzierten sowie der Acht- gegen den Neuntplatzierten. Es wird im Modus Best-of-Five gespielt, wobei die Verlierer der Partien an den Auf-/Abstiegsrunden teilnehmen müssen.
Die Viertelfinalserien finden vom 3. bis zum 19. März 2017 statt. Der Sieg vom Regazzi Verbano UH Gordola im fünften Spiel ist bisher die engste Entscheidung im Schweizerischen Unihockey. Es war das erste Mal, dass eine Playout-Serie im Penaltyschiessen im fünften Spiel entschieden wird. Serie12345UHT Schüpbach–Regazzi Verbano Unihockey Gordola2:3 5:3 12:5 4:5 n. V. 4:65:6 n. P.Iron Marmots Davos-Klosters–Unihockey Mittelland3:2 11:2 5:7 6:5 1:6 9:5
Auf-/Abstiegsspiele NLB/1. Liga In den Auf-/Abstiegsspiele müssen die Playoutverlierer der NLB in einer Best-of-Five-Serie gegen die beiden Gewinner der Playoffspiele der Erst- und Zweitplatzierten der beiden 1. Liga-Gruppen antreten.
Im Playoff-Final der 1. Liga Grossfeld stehen sich Unihockey Fribourg und Unihockey Luzern sowie Pfannenstiel und der UHC Zuger Highlands gegenüber. Der Sieger der jeweiligen Partien tritt gegen die Verlierer der Playout-Serie der Nationalliga B an. Beide unterklassigen Mannschaften steigen somit in die Nationalliga B auf. Serie12345UHT Schüpbach–UHC Pfannenstiel2:3 3:5 6:7 n. P. 5:4 n. P. 7:42:3 n. V.Unihockey Fribourg–Unihockey Mittelland3:1 4:3 4:8 8:7 5:4–
Siehe auch Schweizer Unihockeymeisterschaft 2016/17 der Frauen
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Einzelnachweise
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