Simon Starck (* 27. Oktober 1865 in Falkenau, Böhmen;portafontium.eu – Taufbuch Falkenau (Sokolov), Böhmen, 1863–1872, Seite 69, 1. Zeile † 3. September 1939 ebenda) war ein österreichischer Politiker ohne Klubzugehörigkeit.

Herkunft Simon Starck wurde als Sohn der ledigen Anna Maria Stark (so im Taufbuch eingetragen) in Falkenau an der Eger Nr. 57 geborenTaufbuch Falkenau a. d. Eger 1863 - 1872, fol. 60 - demnach war die Mutter Anna Maria Stark in Elbogen Nr. 105 geboren, ihr Vater Anton Stark war Lehrer aus Wintersgrün und die Mutter Barbara, geb. Faistl, stammte aus Schmalenhof bei Elbogen. Taufpate war Simon Stark, Glasmacher in Zwodau.

Ausbildung und Beruf Nach dem Besuch der Volks- und Bürgerschule lernte er den Beruf des Bergarbeiters. Er war Herausgeber und Redakteur der „Freien Werke“ in Falkenau. Zwischen 1892 und 1898 war er auch Herausgeber der Wochenschriften „Glück auf“ und „Volkswille“.

Politische Funktionen 1907–1918: Abgeordneter des Abgeordnetenhauses im Reichsrat (XI. und XII. Legislaturperiode), Wahlbezirk Böhmen 117, fraktionslos

Politische Mandate 21. Oktober 1918 bis 16. Februar 1919: Mitglied der Provisorischen Nationalversammlung, fraktionslos

Sonstiges Simon Starck wurde wegen politischer Delikte 33 Mal bestraft.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Abgeordneter zum Abgeordnetenhaus (Österreich) Kategorie:Abgeordneter zum Nationalrat (Österreich) Kategorie:Politiker (Österreich der Zwischenkriegszeit) Kategorie:Herausgeber Kategorie:Person (Sokolov) Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren 1865 Kategorie:Gestorben 1939 Kategorie:Mann