Der Hallasan-Nationalpark () ist ein Nationalpark auf der südkoreanischen Insel Jejudo. Er ist der einzige Nationalpark in Südkorea, der nicht vom Korean National Park Service verwaltet wird. Ein Teil des Parks gehört seit 2007 als Bestandteil der Naturerbestätte Jeju-Vulkaninsel und Lavatunnel zum UNESCO-Welterbe.
Lage Der Nationalpark liegt in der Mitte der Insel Jejudo zwischen den Städten Jeju-si und Seogwipo an den Hängen des Hallasan, von dem er auch seinen Namen hat. Dieser ein Schildvulkan und mit einer Höhe von 1950 m der höchste Berg Koreas.
Flora und Fauna Im Nationalpark befinden sich über 1800 verschiedene Pflanzenarten und ca. 4000 Arten von Tieren, davon sind 3300 Insekten. Bedingt durch die relativ isolierte Lage der Insel befinden sich einige endemische Arten im Nationalpark. Säugetiere sind nicht sehr häufig, vereinzelt kann man auf Rehe oder Dachse treffen.
Wanderwege In Nationalpark gibt es einige Wanderwege, die abwechselnd gesperrt werden, damit die Natur Gelegenheit hat sich zu erholen. Nur der Seongpanak-Trail und der Gwaneumsa-Trail führen zum Hallasan-Gipfel.
Eorimok Trail() (6,8 km) Yeongsil Trail () (5,8 km) Seongpanak Trail () (9,6 km) Seokgulam Trail () (1,5 km) Gwaneumsa Trail () (8,7 km)
Bekannt ist der Nationalpark für seine häufigen Wetterumschwünge mit Niederschlägen und Temperaturstürzen. Touristen wird deshalb empfohlen, den Aufstieg früh zu beginnen. Im Winter fällt bei Temperaturen bis zu −25 °C auch sehr viel Schnee.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Nationalpark in Südkorea Kategorie:Geographie (Jeju-do) Kategorie:Nationalpark in Asien Kategorie:Schutzgebietsgründung 1970