mini|Jason Isbell, 2014 Jason Isbell (* 1. Februar 1979 in Green Hill, Alabama) ist ein US-amerikanischer Musiker. Er wird Genres wie Country-Rock, Americana/Alternative Country oder auch Southern Rock zugeordnet.

Privatleben Isbell war ab 2002 mit Shonna Tucker verheiratet, die zu dieser Zeit Bassistin der Drive-by Truckers war. Die Ehe scheiterte einige Jahre später. Gründe waren insbesondere die Alkoholkrankheit und der Drogenkonsum von Isbell. 2013 heiratete er die Singer-Songwriterin und Violinistin Amanda Shires, mit der er eine Tochter hat. Im Februar 2024 hat Isbell die Scheidung eingereicht.

Karriere Jason Isbell begann seine Karriere als Gitarrist und Songwriter der Drive-By Truckers und war auch dabei, als die Alternative-Country-Band Mitte der 2000er ihren Durchbruch hatte. 2007 beschloss er jedoch eine eigene Karriere zu starten und stieg aus. Sein erstes Album Sirens of the Ditch, das er im selben Jahr mit Begleitband als Jason Isbell and the 400 Unit veröffentlichte, war ein Achtungserfolg und erreichte Platz 33 der Independent-Charts. Zwei Jahre später folgte Album Nummer zwei mit dem Bandnamen als Titel und diesmal erreichte er eine Platzierung in den offiziellen Albumcharts. Die ersten Jahre waren aber vor allem geprägt durch seine ausgiebigen Touren mit über 200 Auftritten pro Jahr.

2010 kehrte er in seine Heimat im Norden des Bundesstaats Alabama zurück, der von den wirtschaftlichen Veränderungen besonders betroffen war und verarbeitete die Beobachtungen und Erfahrungen in seinem dritten Album Here We Rest. Es wurde von der Kritik gelobt und brachte ihn erstmals in die Top 100 der Albumcharts. Das nachfolgende Album Southeastern wurde noch nachdenklicher und persönlicher und erhielt ebenfalls viel Kritikerlob. Es war das erste Album, das er nur noch unter seinem eigenen Namen veröffentlichte. In den Charts brachte ihn das Werk weiter nach oben.

Der große Erfolg stellte sich dann 2015 mit dem Album Something More Than Free ein. Sein fünftes Album erreichte Platz 6 der offiziellen Albumcharts und war Spitzenreiter der Rock-, Folk- und Country-Charts. Auch international war Isbell damit erfolgreich und platzierte sich unter anderem in Großbritannien, Australien und Skandinavien. Mit dem Album und dem darauf enthaltenen Song 24 Frames gewann er bei den Grammy Awards 2016 zwei Auszeichnungen.

Im Jahr 2023 gehörte er zum Schauspielensemble von Martin Scorseses Spielfilm Killers of the Flower Moon, in dem er die Nebenrolle des Bill Smith übernahm.

Auszeichnungen Grammy Awards 2016: Best American Roots Song für 24 Frames (Songwriting) 2016: Best Americana Album für Something More Than Free 2018: Best American Roots Song für If We Were Vampires (Songwriting) 2018: Best Americana Album für The Nashville Sound

Diskografie

Studioalben

Livealben

Weitere Livealben 2008: Live at Twist & Shout 11.16.07 2012: Live from Alabama 2017: Live from Welcome to 1979 2024: Live from the Ryman Vol. 2

EPs

Singles 2007: Brand New Kind of Actress 2013: Stockholm 2013: Cover Me Up (US: ) 2013: Tecumseh Valley 2013: Christmas in Dixie 2015: Sea Songs 2015: 24 Frames 2015: Something More Than Free 2017: Hope the High Road 2017: Cumberland Gap 2018: If We Were Vampires (US: ) 2018: Crystal Clear 2020: Be Afraid 2020: What've I Done to Help 2021: Sad but True 2023: Death Wish 2023: Middle of the Morning 2023: They Wait 2024: You're Gonna Get It 2025: Bury Me 2025: Foxes in the Snow

Quellen Something More Than Free in verschiedenen Charts (hitparade.ch)

Weblinks

Offizielle Homepage (englisch)

Greg Schmidt: Jason Isbell. In: Encyclopedia of Alabama, 15. April 2016, zuletzt aktualisiert am 6. September 2024.

Kategorie:Rockmusiker Kategorie:Gitarrist Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Grammy-Preisträger Kategorie:US-Amerikaner Kategorie:Geboren 1979 Kategorie:Mann