mini|Schatzpagode mini|Yakushi-Halle Der Jōmyō-ji () ist ein Tempel der Rinzai-Richtung des Buddhismus in der Stadt Arida in der Präfektur Wakayama.

Geschichte Der Tempelüberlieferung nach soll der Tempel im Jahr 806 auf Wunsch von Fujiwara no Otomuro (; 760–790), der Mutter des Kaisers Heizei und Gemahlin des Kaisers Kammu, gegründet worden sein. Eröffnet wurde der Tempel durch den aus China stammenden Priester Johō (). In der Sengoku-Zeit wurde der Tempel verwüstet, aber der hintere Tempelbereich in den Bergen, das Oku-no-in (), blieb mit der Yakushi-Halle und der Schatzpagode erhalten.

1647 förderte der Fürst der Provinz Kii, Tokugawa Yorinobu (, 1602–1667) den Tempel, der dann durch den Priester Keizui (), dem Begründer des Suijō-ji () in der Stadt Wakayama, dem Myōshin-ji in Kyōto als Außentempel zugeordnet wurde.

Die Anlage Steigt man die steinerne Treppe hoch, kommt man zur Haupthalle des Tempels, hier Yakushi-Halle (, Yakushi-dō) genannt. Sie stammt aus der Kamakura-Zeit. Daneben steht die Schatzpagode (, Tahōtō), die ebenfalls aus der Kamakura-Zeit stammt. Sie hat eine Seitenlänge von drei Ken (circa 5 ½ m) und ist mit Ziegeln gedeckt. Beide Gebäude sind als wichtige Kulturgüter registriert.

Schätze des Tempels Im Inneren der Yakushi-Halle steht ein Altar aus der Kamakura-Zeit, der Renge karakusa mon raden shumidan (), also ein Altar (shumidan), der mit Lotos (renge) und Gräsern (karakusa) in Perlmutt (raden) verziert (mon) ist. Auf dem Altar befindet sich ein Yakushi-Buddha, der von zwei Wächtern begleitet und durch die zwölf himmlischen Generäle beschützt wird. Der Altar und die Skulpturen sind als wichtige Kulturgüter registriert.

Im Inneren der Pagode ist ein Gochi-Buddha () aufgestellt. In den vier Ecken sind die „Acht Väter der Erleuchtung“ (, Hasso jōdō) gemalt. Hinter dem Altar sind die „Acht Väter des Shingon“ (, Shingon hasso) gemalt. Beides sind wichtige Kulturgüter der Präfektur.

Literatur Wakayama-ken kotogakko shakai-ka kenkyu-kyokai (Hrsg.): Jōmyō-ji. In: Wakayama-ken no rekishi sampo. Yamakawa Shuppan, 2009, ISBN 978-4-634-24630-0, S. 153.

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Kategorie:Buddhistischer Tempel in der Präfektur Wakayama Kategorie:Erbaut in den 800er Jahren Kategorie:Arida