Dieser Artikel hat den FC Winterthur in der Saison 2013/14 zum Thema. Der FC Winterthur erreichte in dieser Saison in der Challenge League den 6. Platz und schied im Schweizer Cup bereits in der 1. Runde gegen den SC Brühl St. Gallen aus.

Saisonverlauf Vorbereitung Mit den dem Aussenverteidiger Simon Grether, der den zum FC Vaduz abgewanderten Nick von Niederhäusern ersetzt sowie dem zuletzt vereinslosen Abwehrspieler Patrik Baumann startete der FCW in die Vorbereitung zur Saison 2013/14. Patrik Baumann kann man als Ersatz für Beg Ferati werten, der sich nach einer halben Saison bei Winterthur in Richtung Sion verabschiedete. Als weiterer Neuer kam im Verlauf der Vorbereitung Gianluca D’Angelo, ein defensiver Mittelfeldspieler des AC Bellinzona, der auch beim FCW durch seine bereits bekannte Härte auffallen wird. Ebenfalls vom konkursiten Bellinzona wurde der Stürmer Antonio Marchesano verpflichtet. Als letzte Neuverpflichtung ist noch Davide D’Acunto zu nennen, ebenfalls ein defensiver Mittelfeldspieler vom FC Schaffhausen. Dazu kehrt der Torhüter Sascha Studer nach einem Jahr Leihe auf die Schützenwiese zurück. Die Testspielbilanz in der Vorbereitungen war nicht schlecht, in der Hauptprobe gegen den BSC Young Boys in Bern erreichte der Verein ein 1:1.

Zum Saisonziel schrieb der Landbote vor dem ersten Spiel, dass dies eigentlich «nur der Aufstieg» sein kann. Dieses Ziel wurde auch von Offensivspieler Patrick Bengondo entsprechend formuliert sowie auch von Trainer Boro Kuzmanovic am Ende der vorangegangenen Saison. Von den Stammspielern der vorangegangenen Saison hatte einzig Beg Ferati den Verein verlassen. Im Vergleich zur Vorjahressaison hatte Winterthur in der Defensive jedoch mehr Möglichkeiten.

Hinrunde Der FC Winterthur startete mit zwei Niederlagen in die neue Saison und konnte die hohen Erwartungen vorweg nicht erfüllen. Nach vier Spielen und sechs Punkten war die Mannschaft laut Trainer Kuzmanovic noch zu «wacklig» und anfällig, die Mannschaft liess gemäss Landboten die «Stabilität eines Spitzenteams» missen. Passend zu dieser Bilanz schied der FCW auch in der ersten Runde gegen den SC Brühl St. Gallen vorzeitig aus dem Schweizer Cup aus. Auch in der restlichen Hinrunde kam der FCW nicht mehr auf die Beine und reihte sich im Mittelfeld ein, wo er die Hinrunde auf dem 5. Platz beendete. Nach 18 Spielen lag Winterthur damit 11 Punkte hinter dem Tabellenleader FC Vaduz.

Der Landbote bilanzierte dem FCW am Ende eine «verkorkste» Hinrunde. In der Einzelkritik des Landboten schnitt vor allem Christian Leite schlecht ab, der nach einer Verletzungspause den Einstieg in die Saison nicht fand. Gut benotet wurden jedoch Luca Radice und Marco Aratore, der als «Spieler der Vorrunde» bezeichnet wurde.

Rückrunde Die Rückrunde begann obligat mit den Hallenmasters 2014, die der FCW nach einem 7:0-Sieg gegen den FC Aarau auf dem 3. Platz beendete. Als gewichtiger Abgang verliess Luca Radice nach über sieben Jahren den FC Winterthur, er hatte ein Angebot der Aarauer erhalten. Hingegen zurückgekehrt aus Toronto ist Jonas Elmer, der es dort lediglich zu drei Einsätzen brachte. Weitere Verpflichtungen in der Winterpause waren der zuvor vereinslose Verteidiger Paulinho, Fabian Ritter vom FC Basel als potenzieller Ersatz für Radice und der Stürmer und ehemalige GC-Junior Genc Krasniqi. Die Vorbereitung war eher mässig mit einer 0:3- respektive 0:4-Niederlage gegen GC sowie Erzgebirge Aue. Auch Trainer Kuzmanovic meinte, dass er «schon zufriedener gewesen sei nach einer Vorbereitung».

Der FCW startete verhalten in die Rückrunde mit vier Punkten aus vier Spielen. Bereits nach Rückrundenbeginn wurde der Abgang von Remo Freuler bekannt, er hat den FCW in Richtung Luzern verlassen. Dafür verpflichteten die Winterthurer bis Ende Februar noch die beiden Mittelfeldspieler Tunahan Çiçek (zuvor vereinslos) sowie Amin Tighazoui (von Vaduz). Besser wurde die Rückrunde für den FCW mit ihrer Dauer jedoch nicht, mit gerade einmal zwei Siegen und je acht Unentschieden und Niederlagen war die Rückrundenbilanz miserabel. Der Landbote bilanzierte dementsprechend am Schluss auch ein «Jahr des klaren Rückschritts» und stellte auch wiederholt die Trainerfrage – der FCW zeigte in den fünf Jahren unter der Leitung des Trainers sein bisher schlechtestes Halbjahr. Die genannte Trainerfrage sollte sich jedoch erst relativ spät in der Vorbereitung zur neuen Saison klären. Der beste Spieler in der Einzelbewertung des Landboten, Marco Aratore, wird den FCW auf die neue Saison hin Richtung St. Gallen verlassen.

Kader Saison 2013/14 Kader, basierend auf Angaben der Webseite der Swiss Football League (SFL), abgerufen am 11. Februar 2017. Die Rückennummern sind vom «FC Winterthur Klubarchiv», abgerufen ebenfalls am 11. Februar 2017.

NummerSpielerGeburtstagNationalitätIm Team seitLetzter Verein Tor 1 Christian Leite 9. November 1985 2010 FC Gossau28 Sascha Studer 3. September 1991 2013 SV Babelsberg 03 (GER)32 Matthias Minder 3. Februar 1993 2012 eigene Jugend Abwehr 2 Sawwas Exouzidis 4. Dezember 1981 2011 Diagoras GS Rodos (GRE)3 Paulinho 14. Juli 1982 2013 FC Lugano5 Stefan Iten 5. Februar 1985 2009 FC Vaduz6 Daniel Sereinig 10. Mai 1982 2010 SC Freiburg (GER)14 Simon Grether 20. Mai 1992 2013 AC Bellinzona15 Patrik Schuler 14. März 1990 2009 eigene Jugend16 Jonas Elmer 28. Februar 1988 2014 FC Toronto (USA)17 Patrik Baumann 29. Juli 1986 2013 vereinslos25 Manuel Akanji 19. Juli 1995 2015 eigene Jugend27 Tobias Schättin 5. Juni 1997 2014 eigene Jugend30 Fabian Ritter 25. September 1991 2014 FC Basel U21 Mittelfeld 4 Nicola Zuffi 19. Februar 1992 2012 eigene Jugend7 Kristian Kuzmanovic 6. Mai 1988 2008 eigene Jugend8 Remo Freuler 15. April 1992 2012 Grasshopper Club Zürich10 Amin Tighazoui 20. April 1989 2014 FC Vaduz13 Gianluca D’Angelo 13. März 1991 2013 AC Bellinzona19 Mario Budimir 25. Januar 1995 2012 eigene Jugend20 Davide D’Acunto 1. Oktober 1990 2013 FC Schaffhausen21 Denis Simijonovic 24. August 1992 2012 Grasshopper Club Zürich22 Marco Aratore 4. Juni 1991 2013 FC Basel U2123 Antonio Marchesano 18. Januar 1991 2013 AC Bellinzona24 Luca Radice 9. April 1987 2006 Inter Club Zurigo29 Tunahan Çiçek 12. Mai 1992 2013 FC St. Gallen U2126 Ariel Abed Dakouri 25. Dezember 1992 2012 Grasshopper Club Zürich U21 Angriff 9 Patrick Bengondo 27. September 1981 2011 FC Winterthur11 Janko Pacar 18. August 1990 2013 FC Luzern24 Genc Krasniqi 12. Februar 1994 2014 Grasshopper Club Zürich U2126 Kevin Hediger 23. Oktober 1993 2011 eigene Jugend31 Simon Mesonero 10. Juni 1995 2013 eigene Jugend

Transfers Transfers, basierend unter anderem auf Angaben der Webseite der Swiss Football League (SFL), abgerufen am 12. Februar 2017

Zugänge Name abgebender Verein Transferart Transferperiode Patrik Baumann vereinslos ablösefrei Sommer 2013 Davide D’Acunto FC Schaffhausen ablösefrei Gianluca D’Angelo AC Bellinzona ? Simon Grether AC Bellinzona Leihe (FC Basel) Antonio Marchesano AC Bellinzona ablösefrei Sascha Studer SV Babelsberg 03 Leihende Tunahan Çiçek vereinslos ablösefrei Winter 2014 Jonas Elmer FC Toronto ablösefrei Genc Krasniqi Grasshopper Club Zürich U21 Leihe Paulinho vereinslos ablösefrei Fabian Ritter FC Basel Leihe Amin Tighazoui FC Vaduz ? Abgänge Name aufnehmender Verein Transferart Transferperiode Jonas Elmer FC Toronto ablösefrei Sommer 2014 Beg Ferati FC Sion Leihende (SC Freiburg) Ben Newton Katanha vereinslos ablösefrei Altin Osmani FC Biel ablösefrei Luca Russheim FC Tuggen ablösefrei Michel Sprunger FC Thalwil ablösefrei Nick von Niederhäusern FC Vaduz ablösefrei Remo Freuler FC Luzern Transfer Winter 2014 Luca Radice FC Aarau Transfer

Resultate Challenge League

Hinrunde

Rückrunde

Schweizer Cup

Statistik Teamstatistik Wettbewerb Punkte daheim auswärts Total Tordifferenz Sp G U N TV Sp G U N TV Sp G U N TV Challenge League 42 18 8 5 5 24:21 18 3 4 11 21:29 36 11 9 16 45:50 −5 Schweizer Cup – 0 0 0 0 0:0 1 0 1 0 3:1 1 0 1 0 0:0 0 Total – 18 8 5 5 24:21 19 3 5 4 21:29 37 11 10 16 45:50 −5

Saisonverlauf

Spielerstatistik

Weblinks Offizielle Website des FC Winterthur

Einzelnachweise

Kategorie:FC Winterthur Kategorie:Fußballverein nach Saison 2013/14