Das Rümminger Moos ist ein feuchter Eichen-Hainbuchen-Wald am flach geneigten Westhang des Röttlerwaldes der bereits seit 1939 als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist. Er liegt auf der Gemarkung der Gemeinde Rümmingen im Landkreis Lörrach und im Naturraum Markgräfler Hügelland in Baden-Württemberg.
Geschichte 1938 erstellte Erich Oberdorfer ein botanisches Gutachten für die badische Naturschutzstelle in Karlsruhe, das das Rümminger Moos als Auenwald von „feuchtem Eichen-Hainbuchen-Eschentyp“ beschreibt und den „charakteristischen Seegrasrasen“, „Bestände des Riesenschachtelhalmes“, sowie die schönen Stieleichen hervorhebt.zitiert nach Uwe Kerkhof: Rümminger Moos. In: Regierungspräsidium Freiburg (Herausgeber): Die Naturschutzgebiete im Regierungsbezirk Freiburg, Ostfildern 2004, S. 449–450
Auf Basis des Reichsnaturschutzgesetzes von 1935 wurde das Rümminger Moos am 16. Januar 1939 unter der Nummer 12 in das Reichsnaturschutzbuch für das Land Baden eingetragen und ist das älteste Naturschutzgebiet im Landkreis Lörrach.siehe Uwe Kerkhof: Rümminger Moos. In: Regierungspräsidium Freiburg (Herausgeber): Die Naturschutzgebiete im Regierungsbezirk Freiburg, Ostfildern 2004, S. 449; das bereits 1937 eingetragene Naturschutzgebiet Feldberg befand sich nur teilweise im Amtsbezirk Schopfheim (heute zum Landkreis Lörrach gehörig) und wurde später auch flächenmäßig verändert, so dass das Rümminger Moos tatsächlich das älteste Naturschutzgebiet im Landkreis ist.
Das in der Nähe liegende Naturdenkmal „Ziegelei-Grube Rümmingen“ gehört nicht zum Naturschutzgebiet.
Siehe auch Liste der Naturschutzgebiete im Landkreis Lörrach
Literatur S. 449–450
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa Kategorie:Naturschutzgebiet im Landkreis Lörrach Kategorie:Rümmingen Kategorie:Schutzgebietsgründung 1939