Allen Hall (* 4. Mai 1946 in Salt Lake City, Utah) ist ein US-amerikanischer Spezialeffektkünstler, der für seine Arbeit an den Filmen Forrest Gump und Pirates of the Caribbean – Fluch der Karibik 2 mit je einem Oscar ausgezeichnet wurde. Hall wurde darüber hinaus mit zwei BAFTA Awards geehrt und für 10 weitere Filmpreise nominiert.

Leben Allen Hall wurde in Utah geboren, allerdings zog seine Familie in den 1960er Jahren nach Burbank in Kalifornien um. Dort kam er mit der Filmindustrie in Kontakt, während er noch Schüler an der Burbank Highschool war. Seine Familie zog dann nach Thousand Oaks, dort schloss er die High School im Jahr 1964 ab. Hall studierte dann an der Brigham Young University in Utha und erlangte einen Bachelor im Fach Zoologie. Im Jahr 1973 traf Hall auf Glen Robinson, den er sechs Monate lang um eine Chance bat, bis ihm eine Assistenten-Funktion für den 1975 veröffentlichten Film Die Hindenburg zugestanden wurde. Später lernte Hall den Spezialeffektkünstler Joe Lombardi kennen, der ihm einen Job bei der Produktion von Apocalypse Now verschaffte. Für diesen Film entwickelte und produzierte Hall die verbrannten und entstellten Körper der toten Soldaten. Ab dem Jahr 1979 folgten dann größere Engagements, durch die er ab 1990 auch für Filmpreise nominiert wurde.

Allen Hall war in verschiedenen Dokumentarfilmen zu sehen, darunter in Creating the Kraken aus dem Jahr 2006 und The Making of Road to Perdition.

Allen Hall ist der Onkel von dem Schauspieler Matt Lutz.

Filmografie (Auswahl) 1978: Killer-Bienen II – Terror aus den Wolken (Terror out of the Sky, von Lee H. Katzin) 1979: Liebe auf den ersten Biss 1980: Popeye 1981: Zorro mit der heißen Klinge 1982: Katzenmenschen 1983: Der Mann mit zwei Gehirnen 1984: Runaway – Spinnen des Todes 1986: Top Gun – Sie fürchten weder Tod noch Teufel 1987: Die schwarze Witwe 1987: The Untouchables – Die Unbestechlichen 1988: Die Geister, die ich rief … 1989: Der Club der toten Dichter 1991: Backdraft – Männer, die durchs Feuer gehen 1994: Forrest Gump 1997: Contact 1998: Schweinchen Babe in der großen Stadt 1998: Mein großer Freund Joe 2000: U-571 2000: Der Grinch 2002: Road to Perdition 2003: Terminator 3 – Rebellion der Maschinen 2005: Constantine 2006: Pirates of the Caribbean – Fluch der Karibik 2 2007: Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt 2013: Man of Steel 2014: 300: Rise of an Empire 2016: The Great Wall

Filmpreise Gewonnen 1995 für Forrest Gump: „BAFTA Film Award“ der Best Special Visual Effects, zusammen mit Ken Ralston, George Murphy, Stephen Rosenbaum und Doug Chiang. „Beste visuelle Effekte“ der Oscarverleihung 1995, zusammen mit Ken Ralston, George Murphy und Stephen Rosenbaum.

2007 für Pirates of the Caribbean – Fluch der Karibik 2 „Beste visuelle Effekte“ der Oscarverleihung 2007, zusammen mit John Knoll, Hal T. Hickel und Charles Gibson. „BAFTA Film Award“ der Best Special Visual Effects, zusammen mit John Knoll, Hal T. Hickel und Charles Gibson. Saturn Award der „Best Specia Effects“ der Academy of Science Fiction, Fantasy & Horror Films, zusammen mit John Knoll, Hal T. Hickel und Charles Gibson. „Gold Derby Award“, zusammen mit John Knoll, Hal T. Hickel und Charles Gibson.

Nominierungen (Auswahl) 1992: „BAFTA Film Award“ der Best Special Visual Effects für Backdraft – Männer, die durchs Feuer gehen 1999: „Saturn Award“ der Academy of Science Fiction, Fantasy & Horror Films für Mein großer Freund Joe 2004: „Golden Satellite Award“ der Satellite Awards für Terminator 3 – Rebellion der Maschinen, zusammen mit Pablo Helman, Danny Gordon Taylor und John Rosengrant

Weblinks

Einzelnachweise imdb.com/nm0355292/bio, Biografie Allen Halls in der Internet Movie Database. Abgerufen am 4. Februar 2017.

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