Steven Bryant (* 28. Mai 1972 in Little Rock, Arkansas) ist ein US-amerikanischer Dirigent und Komponist. Sein Schaffen umfasst größtenteils Werke aus dem Bereich der sinfonischen Musik, der Kammermusik und der sinfonischen Blasmusik, wobei er Einflüsse der elektronischen Musik aufgreift.
Leben Steven Bryant studierte Komposition bei John Corigliano an der Juilliard School, bei Cindy McTee an der University of North Texas und bei W. Francis McBeth an der Ouachita Baptist University. Er war ein Gründungsmitglied der Komponistenvereinigung BCM International (mit Eric Whitacre, Jonathan Newman und Jim Bonney). Zusammen veröffentlichte man die Tonträger „BCM Saves the World“ und „BCM Men of Industry“. Im Herbstsemester 2011 war Bryant Composer in Residence am Gettysburg College.
Bryant lebt mit seiner Frau, der Dirigentin Verena Mösenbichler-Bryant, in Durham, North Carolina. Sein Schwiegervater ist der österreichische Dirigent Johann Mösenbichler.
Werk
Steven Bryant sagt über sich selbst:
Bryant komponierte bedeutende Auftragswerke für das Amherst Saxophone Quartet (finanziert durch das American Composers Jerome Composers Commissioning Program), das Bläserensemble der Indiana University, die US Air Force Band of Mid-America und das Blasorchester der University of Nevada, Las Vegas. Aufnahmen entstanden unter anderem mit der University of North Texas Wind Symphony, dem Bläserensemble der Rutgers University sowie der Michigan State University Wind Symphony. Bryant schuf außerdem eine Neufassung des Liedes „Real Cool Time“ von Iggy Pop und den Stooges für das italienische Independent-Label Snowdonia.
Sinfonieorchester 1996: Loose Id für Orchester 2003: Rise für Streichorchester 2006: Alchemy in Silent Spaces 2008: Dusk 2013: Bloom 2013: The Machine Awakes für Sinfonieorchester und elektronische Begleitung 2018: Zeal
Blasorchester 1997–2007: Parody Suite 1997: Chester Leaps In (nach dem Hymnus Chester von William Billings) 2002: ImPercynations (nach Lincolnshire Posy von Percy Grainger) 2003: MetaMarch (nach den Märschen Americans We, Liberty Bell und National Emblem) 2007: Suite Dreams (nach der First Suite in E-flat for Military Band von Gustav Holst) 1998: Interruption Overture 1998: Monkey 2000: Alchemy in Silent Spaces 2000: RedLine 2003: Bloom 2003: Wings That Work 2003: Rise 2003: Stampede 2004: Dusk 2006: Radiant Joy 2007: First Light 2007–2010: Konzert für Bläserensemble 2008: Ecstatic Waters 2009: The Marbled Midnight Mile 2009: Axis Mundi 2011: Anthem 2011: Konzert für Cello 2012: Ecstatic Fanfare (Neuarrangement nach Teilen von Ecstatic Waters) 2013: The Machine Awakes für Blasorchester und elektronische Begleitung 2014: Konzert für Altsaxophon 2015: In This Broad Earth 2016: Nothing Gold Can Stay 2016: Konzert für Posaune (Uraufführung durch Joseph Alessi) 2017: Miniature Suite 2018: Pendulum 2019: The Automatic Earth
Gemischtes Ensemble 1999: A Million Suns at Midnight für Blasorchester, Streichorchester und Chor (SATB), auch Blasorchester und Chor
Kammermusik 1995: Loose Id für Blechbläserquintett und Pauken 1999: RedLine für Piano solo 2001: Rise für Saxophonquartett 2005: RedLine für Percussion-Quartett 2006: Loose Id für Blechbläserensemble und Drumset
Auszeichnungen
2007: William D. Revelli Composition Award der National Band Association (Radiant Joy) 2008: William D. Revelli Composition Award der National Band Association (Suite Dreams) 2010: William D. Revelli Composition Award der National Band Association (Ecstatic Waters) 2014: Sousa/ABA/Ostwald Award der American Bandmasters Association (Konzert für Altsaxophon)
Weblinks
Offizielle Webseite von Steven Bryant
Einzelnachweise
Kategorie:Komponist (Vereinigte Staaten) Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert) Kategorie:Komponist klassischer Musik (21. Jahrhundert) Kategorie:Komponist (Blasmusik) Kategorie:Komponist (elektronische Musik) Kategorie:US-Amerikaner Kategorie:Geboren 1972 Kategorie:Mann