Zotten (Villi) sind Fortsätze bzw. meist unverzweigteHeinz Otremba: Rudolf Virchow. Begründer der Zellularpathologie. Eine Dokumentation. Echter-Verlag, Würzburg 1991, S. 44. Ausstülpungen des Organgewebes in Faden-, Kegel- oder Fingerform, z. B. Darmzotten und die Chorionzotten der Plazenta. Diese dienen der Vergrößerung der Oberfläche des Organs und stellen Stoffwechselschranken dar (z. B. in der Plazenta zwischen Mutter und Kind).

Mit dem Begriff Zotten sind in der Gynäkologie und Geburtshilfe die Chorionzotten gemeint. Sie sind Teil des fetalen Versorgungssystems im Mutterleib.

Einzelnachweise

Kategorie:Histologie Kategorie:Histologie des Verdauungsapparats