Monja Elisabeth Art (* 8. Jänner 1984 in Wiener Neustadt) ist eine österreichische Filmregisseurin und Drehbuchautorin.
Leben Monja Art wuchs in Lanzenkirchen in Niederösterreich auf. Nach der Matura an der Höheren Lehranstalt für Tourismus SemmeringNÖN: Monja Art im Interview. Artikel vom 18. August 2017, abgerufen am 19. August 2017. studierte sie von 2003 bis 2008 Philosophie sowie Deutsche Philologie an der Universität Wien, beide Diplomstudien schloss sie als Magistra ab."Liebt einander!" Die Vereinbarkeit von Homosexualität und christlichem Glauben. Diplomarbeit Universität Wien 2007.Jung und revolutionär: die Gattung der Kürzestgeschichte als Widerspiegelung der modernen Welt bei Paula Köhlmeier und Meta Merz. Diplomarbeit Universität Wien 2007. Anschließend folgte ein Doktoratsstudium der Deutschen Philologie, 2011 promovierte sie zum Dr.phil.Das Sein zum Tode ist Besessenheit: das literarische Werk Meta Merz. Dissertation Universität Wien 2011. Parallel dazu studierte sie ab 2007 an der Filmakademie der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Walter Wippersberg Drehbuch und Dramaturgie, das Studium schloss sie 2011 als Bakkalaurea ab.orf.at: Monja Art, Drehbuch und Regie. Abgerufen am 29. Jänner 2017.
Ihr Kurzfilm Rot wurde 2009 unter anderem beim Cannes Short Film Corner gezeigt. Für ihren ersten langen Spielfilm Siebzehn, bei dem sie für Regie und Drehbuch verantwortlich zeichnete, wurde sie 2017 mit dem Filmfestival Max Ophüls Preis ausgezeichnet. Hauptdarstellerin Elisabeth Wabitsch erhielt den Max Ophüls Preis als beste Nachwuchsschauspielerin.
Zu der von Kurdwin Ayub inszenierten sechsteilige ORF-Miniserie 2HOT2DRIVE (2026) mit Christoph Fritz lieferte sie die Idee und schrieb das Drehbuch.
Monja Art ist Mutter einer Tochter (* 2023).NÖN Wiener Neustadt, 22. November 2023, Woche 47/2023, S. 58.
Filmografie (Auswahl) 2005: Anemonis (Drehbuch und Regie) 2006: Behind the Colours of the Night (Kurzfilm, Drehbuch und Regie) 2006: Welcome to My Prison (Kurzfilm, Drehbuch und Regie) 2009: Mohnkugeln (Dokumentarkurzfilm, Drehbuch und Regie) 2009: Rot (Kurzfilm, Drehbuch und Regie) 2012: Juli (Kurzfilm, Drehbuch und Regie) 2013: Forever not alone (Dokumentarfilm, Drehbuch und Regie) 2017: Siebzehn (Drehbuch und Regie) 2026: 2HOT2DRIVE (Miniserie, Idee und Drehbuch)
Publikationen Monja Elisabeth Art: Liebt einander! Die Vereinbarkeit von Homosexualität und christlichem Glauben. Lit Verlag, Wien/Berlin/Münster 2008, ISBN 978-3-8258-1735-0
Auszeichnungen und Nominierungen 2010/11: Jahresstipendium für Drehbuch der Literar-Mechana 2013: Diagonale – Carl Mayer-Drehbuchpreis für Siebzehnorf.at: „Siebzehn“: Filmdebut für Jugendliche. Artikel vom 30. Juli 2015, abgerufen am 29. Jänner 2017. 2017: Filmfestival Max Ophüls Preis für SiebzehnderStandard.at: Max-Ophüls-Preis für österreichischen Jugendfilm "Siebzehn". Artikel vom 28. Jänner 2017, abgerufen am 29. Jänner 2017. 2017: Thomas-Pluch-Drehbuchpreis – Spezialpreis der Jury für Siebzehn. Abgerufen am 31. März 2017. 2017: DACHS-Drehbuchpreis für Siebzehn (Fünf Seen Filmfestival)DACHS-Drehbuchpreis erstmals vergeben. Artikel vom 31. August 2017, abgerufen am 1. August 2017. 2018: Österreichischer Filmpreis 2018 – Nominierung in der Kategorie Bester Spielfilm für Siebzehn. Abgerufen am 6. Dezember 2017. 2018: Romyverleihung 2018 – Nominierung in den Kategorien Beste Regie Kinofilm und Bestes Buch Kinofilm für SiebzehnKurier: ROMY-Akademie: Es geht um die Besten der Besten. Artikel vom 3. März 2018, abgerufen am 3. März 2018.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Filmregisseur Kategorie:Drehbuchautor Kategorie:Absolvent der Universität Wien Kategorie:Absolvent der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Kategorie:Person (Niederösterreich) Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren 1984 Kategorie:Frau