Mit der Eingemeindung von Pfaffroda als derzeit letzte Eingemeindung in die Stadt Olbernhau gehört die Stadt zu den flächengrößten Städten im Sachsen. Im Erzgebirgskreis ist die Stadt Olbernhau nach der Stadt Marienberg die zweite flächengrößte Stadt.
In der ersten Tabelle stehen alle ehemaligen Gemeinden und Gutsbezirke, die direkt nach Olbernhau eingemeindet wurden. Die Gemeinden, die am gleichen Tag eingemeindet wurden, werden in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt.
In der zweiten Tabelle stehen die ehemals selbständigen Gemeinden und Gutsbezirke in alphabetischer Reihenfolge, die (zunächst) nicht in die Stadt Olbernhau, sondern in eine andere Gemeinde eingegliedert wurden.
Gebietsänderungen und Eingemeindungen in die Stadt Olbernhau
Ehemalige Gemeinde bzw. Gutsbezirk Datum Zuwachs bzw. Abgang in ha Zuwachs bzw. Abgang Einwohner Anmerkung Leibnitzdörfel (Amtsseite) 1. Mai 1839 24 Eingliederung der Leibnitzmühle und ein Haus im Zuge der Umsetzung der Sächsischen Landgemeindeordnung von 1838 Rittergut Olbernhau mit Leibnitzdörfel und Pföbe 1. Mai 1839 Teileingliederung (alle Grundstücke, bei denen nicht der Eigentümer des Rittergutes Eigentümer ist) im Zuge der Umsetzung der Sächsischen Landgemeindeordnung von 1838 Grünthal (Anteil Olbernhau) mit „Hüttenmühle“ und „Obere Stutte“ 1. Januar 1904Kreisarchiv Erzgebirgskreis, Bestand: Amtshauptmannschaft Marienberg, Sign. 33 - 29,02 Umgliederung in die Gemeinde Kupferhammer Grünthal Olbernhau, Gutsbezirk Rittergut 1920 Kupferhammer Grünthal 1. April 1937Das Sachsenbuch, Kommunal-Verlag Sachsen KG, Dresden, 1943 56,83 Staatsforstrevier Olbernhau, Gutsbezirk 4. September 1948 3,52 0 Teileingliederung im Zuge der Bodenreform Staatsforstrevier Olbernhau, Gutsbezirk 1. Dezember 1948 1900,49 0 Teileingliederung Staatsforstrevier Kriegwald, Gutsbezirk 1. Dezember 1948Verzeichnisse der seit Mai 1945 eingemeindeten Gemeinden und Nachweis über die Aufgliederung der selbständigen Gutsbezirke und Staatsforstreviere, 1952, Herausgeber Ministerium des Innern des Landes Sachsen 1849,93 0 Teileingliederung Kleinneuschönberg 1. Juli 1950 gleichzeitig Wechsel des Landkreises Niederneuschönberg 1. Juli 1950 gleichzeitig Wechsel des Landkreises Oberneuschönberg 1. Juli 1950 gleichzeitig Wechsel des Landkreises Pföbe 1. Januar 1957 - 10,6 - 142 Umgliederung des Ortsteils von Olbernhau in die Gemeinde Rothenthal Blumenau 1. Januar 1994Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen: Gebietsänderungen 458,67 645 Rothenthal 1. Januar 1994 72,05 613 Pfaffroda 1. Januar 2017 5514,11
Gebietsänderungen und Eingemeindungen in Gemeinden, die später in die Stadt Olbernhau eingemeindet wurden
Ehemalige Gemeinde bzw. Gutsbezirk Datum Anmerkung Dittmannsdorf 1. Januar 1994 Eingemeindung nach Pfaffroda Dörnthal, Gutsbezirk Rittergut 1. Januar 1921 Teileingliederung in die Gemeinden Dörnthal, Hallbach, Pfaffroda und Kleinneuschönberg (Gemarkungen Kleinnauschönberg und Reukersdorf) Dörnthal 1. Januar 1999 Eingemeindung nach Pfaffroda Hallbach 1. Januar 1999 Eingemeindung nach Pfaffroda Haselbach 1. Mai 1974 Eingemeindung nach Dörnthal Hirschberg und Niederlochmühle 1. April 1939 Umgliederung von der Gemeinde Niederseiffenbach in die Gemeinde Oberneuschönberg Grünthal (Anteil Olbernhau) mit „Hüttenmühle“ und „Obere Stutte“ 1. Januar 1904 Umgliederung von Olbernhau in die Gemeinde Kupferhammer Grünthal Staatsforstrevier Hirschberg, Gutsbezirk 13. Oktober 1948 Teileingliederung von 1039,98 ha nach Oberneuschönberg Staatsforstrevier Hirschberg, Gutsbezirk 1. Dezember 1948 Teileingliederung von 82,46 ha (Drachenwald) nach Haselbach (Gemarkung Oberhaselbach) Staatsforstrevier Hirschberg, Gutsbezirk 3. Januar 1949 Teileingliederung von 41,95 ha nach Haselbach (Gemarkung Oberhaselbach) im Zuge der Bodenreform Staatsforstrevier Hirschberg, Gutsbezirk 21. März 1949 Teileingliederung von 15,68 ha nach Haselbach (Gemarkung Niederhaselbach) im Zuge der Bodenreform Hutha 1. Januar 1872 Eingemeindung nach Hallbach Niederhaselbach um 1852 Zusammenschluss mit Oberhaselbach zu Haselbach Oberhaselbach um 1852 Zusammenschluss mit Niederhaselbach zu Haselbach Staatsforstrevier Olbernhau, Gutsbezirk 1. Dezember 1948 Teileingliederung von 0,59 ha nach Rothenthal Staatsforstrevier Olbernhau, Gutsbezirk 15. Dezember 1948 Teileingliederung von 34,52 ha nach Rothenthal im Zuge der Bodenreform Pfaffroda, Gutsbezirk Rittergut 1. Januar 1921 Eingliederung in die Gemeinden Dittmannsdorf (0,26 ha), Hallbach (22,78 ha), Niederneuschönberg (21,16 ha), Oberneuschönberg (51,68 ha), Olbernhau (4,22 ha), Pfaffroda (463,67 ha) und Schönfeld (551,86 ha). Pföbe (Ortsteil) 1. Januar 1957 Umgliederung von der Stadt Olbernhau (10,6 ha mit 142 Einwohnern) in die Gemeinde Rothenthal Reukersdorf 1. April 1924 Eingemeindung nach Kleinneuschönberg Schönfeld 1. Juli 1950 Eingemeindung nach Pfaffroda Staatsforstrevier Zöblitz, Gutsbezirk 1. Dezember 1948 Teileingliederung von 0,91 ha nach Blumenau Staatsforstrevier Zöblitz, Gutsbezirk 15. Dezember 1948 Teileingliederung von 31,47 ha nach Blumenau im Zuge der Bodenreform
Einzelnachweise
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