Forst () ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Eckersdorf im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern). Forst liegt in der Gemarkung Eckersdorf.

Geografie 0,5 Kilometer östlich des Dorfes liegt die Flur Schmatzerhöhe, unmittelbar westlich schließt sich das Waldgebiet Luderecke an. Der Ort bildet mittlerweile mit Donndorf im Süden eine geschlossene Siedlung. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Donndorf zur Bundesstraße 22 (0,9 km südöstlich) bzw. zur Kreisstraße BT 14/BTs 14 (0,5 km nordwestlich), die nach Eckersdorf zur B 22 (1,4 km südlich) bzw. nach Dörnhof (1,4 km nördlich) verläuft.

Geschichte Forst gehörte zur Realgemeinde Eckersdorf. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es acht Anwesen. Die Hochgerichtsbarkeit stand dem bayreuthischen Stadtvogteiamt Bayreuth zu. Grundherren waren die Amtsverwaltung Donndorf (2 Güter, 1 Gütlein, 2 Halbsölden, 1 Tropfhaus, 1 Haus) und die Superintendentur Bayreuth (1 Söldengut).R. Winkler: Bayreuth, S. 356.

Ende des 18. Jahrhunderts kam für den Ort der Spottname Backöfen auf, weil in Forst für die Soldaten des in der Nähe gelegenen Militärlagers Schanz Brot gebacken werden musste.

Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Bayreuth. Mit dem Gemeindeedikt wurde Forst dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Eckersdorf und der im gleichen Jahr gebildeten Ruralgemeinde Eckersdorf zugewiesen.R. Winkler: Bayreuth, S. 469. 1926 beantragte die Ortsbürgerschaft Forst die Umgemeindung nach Donndorf, was jedoch abgelehnt wurde.R. Winkler: Bayreuth, S. 425.

Einwohnerentwicklung Jahr 1819 1822 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 2016 20212024Einwohner 54 58 55 60 71 67 54 76 55 46 46 140 140127HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 9 13 12 11 11 11 11 Quelle

Religion Forst ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Ägidius (Eckersdorf) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Ort im Landkreis Bayreuth Kategorie:Ortsteil von Eckersdorf