mini|280px|Gemeindestand vor der Fusion am 1. Oktober 2004 Geschinen (walliserdeutsch []Dictionnaire toponymique des communes suisses – Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen – Dizionario toponomastico dei comuni svizzeri (DTS|LSG), hrsg. vom Centre de Dialectologie an der Universität Neuchâtel, Verlag Huber, Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2005, ISBN 3-7193-1308-5 und Éditions Payot, Lausanne 2005, ISBN 2-601-03336-3, S. 384f.) ist ein Ort im Bezirk Goms im deutschsprachigen Teil des Schweizer Kantons Wallis.
Gemeindefusion Seit 2017 gehört er zur Munizipalgemeinde Goms.
Geschichte Der Ort wird erstmals 1327 als Gessinon urkundlich erwähnt. Der Ortsname geht auf lombardisch cassina zurück, was «Sennhütte, Alphütte, Meierei, Käserei» bedeutet.
Im Lawinenwinter 1999 wurde am östlichen Rand des Dorfes ein Wohnhaus durch eine Lawine zerstört. In der Folge wurde der Lawinenschutzdamm mit Material aus dem Rückbau des Militärflugplatzes in Ulrichen erhöht. In der Folge entstand eine Seenlandschaft.
Früher eine selbständige Munizipalgemeinde, schloss es sich 2005 mit Münster zur Munizipalgemeinde Münster-Geschinen zusammen, die ihrerseits seit 2017 Teil der Munizipalgemeinde Goms ist.
Bevölkerung Bevölkerungsentwicklung Jahr 1850 1900 1950 2000 2002 Einwohner 130 88 108 65 64
Persönlichkeiten Hildebrand Jost (1585–1638), Bischof von Sitten (1613–1638) Sebastian Weger, genannt Wäger Baschi (1759–1832), Säumer Benjamin Weger (* 1989), Schweizer Biathlet Jorinde Müller (* 1993), Freestyle-Skierin
Literatur
Weblinks
Geschinen auf der Website von Obergoms Tourismus
Einzelnachweise
Kategorie:Ort im Kanton Wallis Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Wallis Kategorie:Ort an der Rhone Kategorie:Goms VS Kategorie:Ersterwähnung 1327 Kategorie:Gemeindeauflösung 2004