Die Mimar-Sinan-Moschee im Lauda-Königshofener Stadtteil Lauda existiert seit 1990 als islamisches Gebetshaus für hauptsächlich türkischstämmige Muslime. Der offizielle türkische Name der Moschee lautet Mimar Sinan Camii Lauda (deutsch: Architekt-Sinan-Moschee Lauda). Der Namensgeber Mimar Sinan war der bedeutendste osmanische Architekt im 16. Jahrhundert. Die Moschee wird vom Moscheeverein Türkisch-Islamische Gemeinde e. V. betrieben, der Mitglied des Dachverbandes DİTİB ist.Mimar Sinan Camii Lauda: Über uns. Online auf www.msclauda.wordpress.com. Abgerufen am 24. Januar 2017.
Geschichte Vorgeschichte Bereits im Jahre 1987 wurde in der Bahnhofstrasse 1 in Lauda eine Moschee von damals 65 Mitgliedern gegründet.
Umzug der Moschee mini|Innenansicht der Mimar-Sinan-Moschee in Lauda, 2024 mini|Raum für rituelle Waschungen in der Mimar-Sinan-Moschee, 2024 mini|Angeschlossener Aufenthaltsraum der Mimar-Sinan-Moschee, 2024 Als nach vier Jahren die Mitgliederzahl auf 163 angestiegen war, wurden größere Räume benötigt. So kam es im Jahre 1990 zu einem Umzug der Moschee in die Bahnhofstrasse 27. Im November 2010 feierte die Moscheegemeinde das 20-jährige Bestehen der Moschee.Mimar Sinan Camii Lauda: 20. Jubiläum der Moschee. Online auf www.msclauda.wordpress.com. Abgerufen am 24. Januar 2017.
Moscheegemeinde Verein Der Laudaer Moscheeverein Türkisch-Islamische Gemeinde e. V. ist als Trägerverein Mitglied der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion e. V. (DİTİB). Der Dachverband DİTİB vertritt bundesweit über 960 Gemeinden.DITIB: Gründung und Struktur. Online unter www.ditib.de. Abgerufen am 7. Februar 2018. Der Moscheeverein Lauda verfolgt die folgenden Ziele:
Gemeindeleben Abgesehen vom Gebet in Arabisch wird vorwiegend Deutsch und Türkisch gesprochen. Täglich werden Gebete abgehalten, besonderes Gewicht hat dabei vor allem das Freitagsgebet.
Der interreligiöse Dialog wird durch verschiedene Veranstaltungen, unter anderem durch Tage der offenen MoscheeFränkische Nachrichten: Am 3. Oktober: Die Türkisch-Islamische Gemeinde lädt ein. Tag der offenen Moschee. 1. Oktober 2012. Online auf www.fnweb.de. Abgerufen am 24. Januar 2017.Fränkische Nachrichten: Multi-Kulti-Fest und Tag der offenen Moschee. 3. Oktober 2016. Online auf www.fnweb.de. Abgerufen am 24. Januar 2017. sowie Nachbarschaftskontakte, SchulbesucheMimar Sinan Camii Lauda: Besuch der Religionsklassen der Stufe 8 und 9 des DOG. Online auf www.msclauda.wordpress.com. Abgerufen am 24. Januar 2017.Mimar Sinan Camii Lauda: Ahnesorg-BKI-Moschee Besuch. Online auf www.msclauda.wordpress.com. Abgerufen am 24. Januar 2017. und Multi-Kulti-Feste auf vielfältige Weise gepflegt.
In Lauda wurde laut Imam Ercan Üstün ein muslimischer Beerdigungsplatz eingerichtet. In einer Gesprächsrunde im Januar 2017 zwischen dem Koordinationsteam der Notfallseelsorger aus dem Main-Tauber-Kreis und muslimischen Seelsorgern ergänzte Üstun: „Dies wäre auch in weiteren Städten im Landkreis wünschenswert“. Der Bedarf sei gegeben, da nicht mehr alle Verstorbenen Muslime in ihre Heimatländer überführt werden.Main-Post: MAIN-TAUBER-KREIS. Notfallseelsorge will mit muslimischen Seelsorgern kooperieren. 11. Januar 2017. Online unter www.mainpost.de. Abgerufen am 28. Juli 2019.
Imame
Seit 2016: Ercan ÜstünFränkische Nachrichten: Lauda / Königshofen. Tag der offenen Moschee. "Hidschra - Migration als Herausforderung und Chance" das Motto. "Jeder Mensch ist ein Migrant". 4. Oktober 2016. Online unter www.fnweb.de. Abgerufen am 28. Juli 2019.
Moschee in der Bahnhofsstraße Die Moschee in der Bahnhofsstraße der Stadt Lauda ist von außen als Moschee kaum zu erkennen. Das Grundstück liegt am Bahnhof Lauda und wird von einem allgemeinen Wohngebiet umgeben.
Weblinks
Website des Moscheevereins der Moschee Lauda unter msclauda.wordpress.com
Einzelnachweise
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