Holodomor – Bittere Ernte (Originaltitel: Bitter Harvest) ist ein kanadisches Filmdrama des kanadischen Regisseurs ukrainischen Ursprungs George Mendeluk aus dem Jahr 2017. Der Film wurde in der Ukraine gedreht.
Handlung In Bittere Ernte kämpfen zwei Liebende, Yuri und Natalka, darum, die Hungersnot in der Ukraine in den Jahren 1932–1933, zu überleben. Dabei nimmt der Film in der Bewertung der historischen Ereignisse die Position ein, dass es sich bei dem Holodomor um einen Völkermord unter Josef Stalin handelt. Vor diesem Hintergrund kämpft im Film der junge Künstler Yuri aus einer ukrainischen Kosakenfamilie darum, Hunger, Verhaftungen und Qualen zu überstehen und seine Geliebte Natalka aus der Hungersnot zu retten. Nachdem Yuri aus einem sowjetischen Gefängnis ausbricht, schließt er sich dem antikommunistischen Untergrundsbewegung an. Dort arbeitet er mit Natalka an der Unabhängigkeit der Ukraine.
Rezeption Während der Spiegel den Film unter der Überschrift „Böse Russen, guter Mäzen“mwo: Böse Russen, guter Mäzen. Der Spiegel, 13/2017. Abgerufen am 27. November 2022 kritisiert, entgegnet die Frankfurter Allgemeine Zeitung, dass der Film zwar kein filmisches Spitzenwerk sei, aber immerhin als erster Film den Versuch unternehme, ein Massenpublikum über die Ereignisse aufzuklären und hofft, dass weitere Aufarbeitungen folgen werden. Regina Mönch: „Holodomor: Bittere Ernte“ Vergessener Massenmord. Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 3. April 2017. Abgerufen am 1. August 2017
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Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 2017 Kategorie:Kanadischer Film Kategorie:Filmdrama Kategorie:Hungersnot in der Sowjetunion in den 1930er Jahren Kategorie:Aufarbeitung des Holodomor