Der Dolmen du Champ-du-Ruisseau (auch Allée couverte du Champ-du-Ruisseau, Allée couverte de Pontpiau oder La Bretonnière genannt) liegt nahe der Auxence (Fluss), nördlich von Champtocé-sur-Loire im äußersten Westen des Département Maine-et-Loire in Frankreich. Dolmen ist in Frankreich der Oberbegriff für neolithische Megalithanlagen aller Art (siehe: Französische Nomenklatur).
Das erst im Jahre 1949 von J.-B. Glotin entdeckte kurze Galeriegrab mit einer überdachten Vorkammer und drei erhalten (von vier) großen Deckenplatten war lange von einem Hügel bedeckt. 14 der 17 Platten der Megalithanlage, die eine bebauchte Kammer bilden, sind aus Sandstein. Drei Platten (die größte mit einem Gewicht von über zwei Tonnen) sind aus Puddingstein. Im Jahre 1951 wurde erkannt, dass die letzte Deckenplatte auf der Außenseite Spuren von Wetzrillen () aufweist.
Der Dolmen mit einer ovalen Einfassung ist seit 1961 als Monument historique klassifiziert.
In der Nähe liegen der eingetiefte Dolmen de la Romme und der untergegangene Dolmen de la Boire de Champtocé.
Siehe auch Dolmen im Département Maine-et-Loire
Literatur Jean-Paul Demoule: La révolution néolithique en France. 2007 M. Gruet, J.-B. Glotin, J. Siraudeau, M.-C. Siraudeau, B. Passini: L’allée couverte de Pontpiau en Champtocé (Maine-et-Loire) (près Villemoisan) In: Bulletin de la Société préhistorique française 1972 S. 585–598
Weblinks
Kategorie:Kultstätte Kategorie:Megalithanlage im Département Maine-et-Loire Dolmen Champ-du-Ruisseau Kategorie:Monument historique seit 1961 Kategorie:Grabbau in Europa Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Europa Kategorie:Sakralbau im Département Maine-et-Loire