Sawa Zolow Ganowski (; * 1. März 1897 in Kunino; † 24. April 1993 in Sofia) war ein bulgarischer Politiker, Pädagoge und Philosoph.
Leben Er studierte zunächst in Sofia Philosophie und Pädagogik und setzte sein Studium dann in Halle (Saale) und Berlin fort. 1918 trat er der Bulgarischen Kommunistischen Partei bei. Von 1923 bis 1928 war er Mitglied der KPD. Von 1928 bis 1931 schloss sich ein Philosophiestudium in Moskau an. In Bulgarien wurde er verhaftet und war zeitweise interniert.
Ab 1945 war Ganowski als Professor an der Universität Sofia tätig. Er leitete von 1953 bis 1966 als Direktor das Institut für Pädagogik, ab 1977 das Institut für Philosophie. Zudem gehörte er der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften an und wurde 1962 zum korrespondierenden Mitglied der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin (DDR) gewählt. Seit 1954 war er Mitglied des Zentralkomitees der Bulgarischen Kommunistischen Partei.
Ganowski verfasste mehrere Werke zu philosophischen und pädagogischen Fragestellungen.
Er wurde als Held der Volksrepublik Bulgarien und Held der Sozialistischen Arbeit ausgezeichnet. Darüber hinaus erhielt er den Orden Georgi Dimitrow und den Dimitroffpreis.
Werke (Auswahl) Fridrich Engels, ideolog i vožd na svetovnija proletariat, 1972
Literatur Ganowski, Sawa Zolow. In: Taschenlexikon Bulgarien, Bibliographisches Institut Leipzig 1983, Seite 68.
Einzelnachweise
Kategorie:Politiker (Bulgarien) Kategorie:Philosoph (20. Jahrhundert) Kategorie:Pädagoge (20. Jahrhundert) Kategorie:Held der Sozialistischen Arbeit (Bulgarien) Kategorie:Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR Kategorie:Hochschullehrer (Universität Sofia) Kategorie:Mitglied der Bulgarischen Kommunistischen Partei Kategorie:KPD-Mitglied Kategorie:Bulgare Kategorie:Geboren 1897 Kategorie:Gestorben 1993 Kategorie:Mann