mini|2 aufeinanderfolgende Tetrachorde, Heptachord basierend auf D, 1½11½1 mini|Heptachord Lyra Der Heptachord (gr., lat.: heptachordus – siebensaitig) ist ein musikwissenschaftlicher Begriff der Griechen, der auch im Mittelalter noch genutzt wurde.August Rossbach, Rudolf Westphal: Metrik der griechischen Dramatiker und Lyriker nebst den begleitenden musischen Künsten. Theil 2, Abtheilung 1: Rudolf Westphal: Harmonik und Melopöie der Griechen. Teubner, Leipzig 1863, S. 87. Ein Heptachord bezeichnet dabei entweder die große Septime oder eine diatonische Folge von sieben Tönen, beschrieben als Kombination zweier Tetrachorde. Oft wird die Folge e f g a b c d angegeben als Heptachord.
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Das Heptachord war gleichzeitig auch eine Form der Lyra (Zupfinstrument), mit eben sieben Saiten in einer diatonischen Stimmung vom Grundton bis zur Septime hatte.William Smith (Hrsg.): Dictionary of Greek and Roman Antiquities. 2nd Edition, improved and enlarged. Walton and Maberly u. a., London 1853, S. 721. Wie das Instrument oder die siebenstufige Leiter praktisch geklungen haben, ist unbekannt.
7 Folgen von 7 Tönen Die 7 Folgen können folgenden babylonischen Skalen zugeordnet werden: Modus Schema Zentrum kitmum 1½11½1 D pītum ½11½11 E qablītum 11½11½ C išartum 1½111½ G embūbum ½111½1 A nīd qablim 111½11 B nīš tuḫrim 11½111 F
Zwei zusammengesetzte Heptachorde ergeben:
Einzelnachweise
Kategorie:Intervall Kategorie:Tonleiter