Die Menubeln war ein feministisch-kritisches Frauenkabarett-Trio aus Österreich, das von 1987 bis 1996 im gesamten deutschen Sprachraum auftrat. Der Begriff Menubeln kommt aus dem Jiddischen und bedeutet „kecke, freche, böse Leute, die auch zurückreden“ – im Laufe der Zeit wurde er allerdings allein auf Frauen angewandt, im Sinne von „böse, hässliche Weiber“.Menubeln auf der Webseite von kabarettarchiv.at, abgerufen am 14. Jänner 2017

Ensemble Die Schauspielerinnen Erika Deutinger und Jeanette Tanzer waren vom ersten bis zum letzten Programm fixer Bestandteil der Menubeln. Im ersten Kabarett-Programm „Jetzt erst recht“ ergänzte Linde Prelog das Trio. Für die beiden folgenden Programme übernahm die Schauspielerin und Autorin Eva DitéEva Dité, auf der Webseite von ariadne-theater.com, abgerufen am 14. Jänner 2017 den dritten Part, gefolgt von Elke Hesse für „Menubeln wider spenstig“ und schließlich Martha Günzl, auf der Webseite von puppentheater.co.at, abgerufen am 14. Jänner 2017 für die restlichen Auftritte. Autoren und Ko-Autoren der Menubeln waren unter anderen: Erika Molny, Leo Lukas, Wolfgang Beyer, Uli Brée, Elfriede Hammerl, Heinz R. Unger, Fritz Schindlecker oder Hannes Vogler. Das Kabarett-Trio Menubeln löste sich im Sommer 1996 auf.

Programme 1987: „Jetzt erst recht“, von Erika Molny, Regie: Erwin Steinhauer, Emmy Werner. Premiere im Theater Drachengasse in Wien 1989: „Bye, Bye, Burli“, Regie Michaela Scheday 1990: „Ohne X geht nix“, Regie Michaela Scheday 1992: „Menubeln wider spenstig“, Regie Michaela Scheday 1994: „An den Mann gebracht“, Regie Michaela Scheday 1995: „Menubeln gegen den Rest der Welt“, Regie Michaela Scheday 1996: „The Pest of Menubeln“, Regie Michaela Scheday, Premiere im Theater Spektakel in Wien

Auszeichnungen 1990: Salzburger Stier für „Bye, Bye, Burli“

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Einzelnachweise

Kategorie:Kabarett (Österreich) Kategorie:Künstlergruppe (Kleinkunst)