mini|Hiwa K (2017) Hiwa K (* 1975 in Sulaimaniyya, Kurdistan) ist ein kurdischer Installationskünstler, der als Emigrant seit 1999 in Deutschland lebt.Kunstmarkt Hiwa K ergattert zweiten Preis in Folge, abgerufen am 7. Januar 2017.

Leben und Werk Hiwa K beschäftigte sich schon im Irak mit europäischer Literatur und Philosophie. Er zog nach Deutschland, studierte Musik bei dem Flamenco-Gitarristen Paco Peña und arbeitete als professioneller Gitarrist, bevor er sich wieder der bildenden Kunst zuwendete.Website Hiwa K, Biografie abgerufen am 7. Januar 2017 Als Grundlage seiner Werke dienen persönliche Biografien, Geschichten oder alltägliche Situationen, mit denen der Künstler grundlegende institutionelle Kritik übt.

mini|Hiwa K. sitzend in seinem Röhrenkunstwerk bei der Documenta 14 in Kassel mini|Installation auf der documenta 14 in Kassel My Father’s Color Periods ist eine Videoinstallation, die im kurdischen Teil des Iraks im Jahr 1979 spielt. Die Installation besteht aus gebrauchten Schwarz-Weiß-Bildschirmen, die mit farbigen Folien beklebt sind. Ausgangspunkt für diese Installation ist, dass sich im Gegensatz zu den Einwohnern der arabischen Gebiete, die 1979 Farbfernseher hatten, die Bewohner der kurdischen Gebiete mit Schwarz-Weiß-Fernsehen begnügten. Der Vater von Hiwa K übernahm im privaten Rahmen die farbliche Gestaltung des häuslichen Fernsehers, indem er ihn mit Farbfolie beklebte, diese variierte und in verschiedene Farbzonen unterteilte.My Father’s Color Periods / Hiwa K 2012, abgerufen am 7. Januar 2017.

Hiwa K. lebt in Berlin.

Ausstellungen (Auswahl) 2008: Manifesta 7, Bozen 2015: 56. Biennale di Venezia, Venedig 2017: documenta 14, Athen und Kassel 2019: Retrospektive Hector Preis: Hiwa K, Kunsthalle MannheimSonderausstellung "Hector Preis: Hiwa K" ->4. Juli 19 bis 1. September 2019, Kunsthalle Mannheim, abgerufen am 4. Juli 2019.Rudolf Schmitz: Poetischer Widerstand gegen den Wahnsinn, Rezension auf Deutschlandfunk Kultur „Fazit“ vom 3. Juli 2019, abgerufen am 4. Juli 2019. 2023: Long Gone, Still Here – Sound as Medium. Marta Herford, Museum für Kunst, Architektur, Design (Gruppenausstellung)Long Gone, Still Here – Sound as Medium. Hbfk-hamburg.de, abgerufen am 26. November 2023.

Auszeichnungen (Auswahl) 2016: Arnold-Bode-PreisHNA Arnold-Bode-Preis an documenta-Teilnehmer 2017 Hiwa K, abgerufen am 7. Januar 2017. 2016: Kunstpreis der Schering Stiftung 2019: Hector-KunstpreisAuszeichnung Hector-Preis für Künstler Hiwa K, dpa/monopol-magazin.de 24. Januar 2019, abgerufen am 4. Juli 2019.

Weblinks

Website Hiwa K

Einzelnachweise

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