Maja Ognjenović (; * 6. August 1984 in Zrenjanin, Jugoslawien) ist eine serbische Volleyballspielerin. Sie gilt als eine der besten Zuspielerinnen und Spielgestalterinnen ihrer Generation weltweit.
Karriere Vereine Maja Ognjenović spielt seit 1996 Volleyball, begann ihre Karriere beim OK Poštar Zrenjanin und wechselte 2003 zum OK Roter Stern Belgrad. Nach zwei Jahren bei Roter Stern und dem serbischen Meistertitel 2004 spielte sie von 2005 bis 2006 für Poštar 064 Belgrad. Anschließend wechselte sie nach Rumänien zum CSU Metal Galați, mit dem sie 2007 und 2008 die rumänische Meisterschaft gewann. Zur Saison 2008/09 schloss sie sich dem italienischen Verein Vini Monteschiavo Jesi an. Mit Jesi gewann sie 2009 den CEV Challenge Cup und wurde dort als beste Zuspielerin ausgezeichnet.
mini|links|hochkant|Maja Ognjenović im Trikot von Impel Wrocław (2013) 2009 wechselte Ognjenović in die Türkei zum Eczacıbaşı SK aus Istanbul. Nach einer Saison ging sie zu Olympiakos SFP aus Piräus, mit dem sie 2011 den griechischen Pokal gewann. Ab Januar 2012 spielte sie bei LJ Volley Modena. Zur Saison 2012/13 schloss sie sich dem polnischen Verein Impel Wrocław an. Von 2013 bis 2015 spielte sie für Chemik Police. Mit Chemik gewann sie 2014 die polnische Meisterschaft und den polnischen Pokal sowie 2015 erneut die polnische Meisterschaft. In der Volleyball Champions League 2014/15 wurde sie als beste Zuspielerin ausgezeichnet.
mini|links|hochkant|Maja Ognjenović im Trikot des Eczacıbaşı SK (2016) 2015 wechselte Ognjenović zum italienischen Verein Nordmeccanica Piacenza. Anschließend kehrte sie zum Eczacıbaşı SK zurück. Mit Eczacıbaşı gewann sie 2016 die Klub-Weltmeisterschaft. 2018 wechselte sie zum VK Dynamo Moskau, mit dem sie 2019 die russische Meisterschaft gewann. Anschließend spielte sie von 2019 bis 2021 für den VakıfBank SK aus Istanbul. Mit VakıfBank gewann sie 2021 die türkische Meisterschaft und erreichte das Finale der Champions League. Bei der Klub-Weltmeisterschaft 2019 gewann sie mit VakıfBank die Bronzemedaille.
2021 kehrte Ognjenović zu Eczacıbaşı zurück und spielte dort bis 2023. Mit dem Verein gewann sie den CEV-Pokal 2022, wobei Ognjenović als Most Valuable Player des Wettbewerbs ausgezeichnet wurde. Zur Saison 2023/24 wechselte sie zum italienischen Verein Savino Del Bene Scandicci, mit dem sie 2025 die Klub-Weltmeisterschaft gewann und abermals als beste Zuspielerin ausgezeichnet wurde.
Nationalmannschaft Ognjenović debütierte 2005 in der Nationalmannschaft von Serbien und Montenegro. Bei der Weltmeisterschaft 2006 gewann sie mit der Mannschaft die Bronzemedaille. Nach der Auflösung des Staatenbundes spielte sie für die serbische Nationalmannschaft. Bei der Europameisterschaft 2007 gewann Serbien die Silbermedaille; Ognjenović wurde als beste Zuspielerin des Turniers ausgezeichnet.
Bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking belegte Serbien den fünften Platz. 2009 gewann Ognjenović mit der Nationalmannschaft die Europaliga. 2010 und 2011 folgten weitere Titel in diesem Wettbewerb, wobei sie 2010 und 2011 als beste Zuspielerin ausgezeichnet wurde. 2011 gewann Serbien zudem die Europameisterschaft; Ognjenović wurde erneut als beste Zuspielerin des Turniers geehrt.
mini|links|hochkant|Ognjenović bei den Olympischen Sommerspielen 2012 Bei den Olympischen Spielen 2012 in London erreichte Serbien den elften Platz. 2013 gewann Ognjenović mit der Nationalmannschaft die Bronzemedaille beim World Grand Prix. Bei der Weltmeisterschaft 2014 erreichte Serbien das Halbfinale. 2015 gewann sie mit der Mannschaft die Silbermedaille beim Volleyball World Cup der Frauen 2015 und die Bronzemedaille bei der Europameisterschaft. Bei der Europameisterschaft wurde sie zum dritten Mal nach 2007 und 2011 als beste Zuspielerin ausgezeichnet. Hinzu kam der Gewinn der Bronzemedaille bei den Europaspielen in Baku 2015.
mini|Im serbischen Nationaltrikot (2018) Bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro gewann Ognjenović mit Serbien die Silbermedaille. 2018 folgte der Gewinn der Weltmeisterschaft. Bei der Europameisterschaft 2019 gewann Serbien die Goldmedaille; Ognjenović wurde zum vierten Mal als beste Zuspielerin des Wettbewerbs ausgezeichnet.
Bei den Olympischen Spielen 2021 in Tokio gewann Ognjenović mit Serbien die Bronzemedaille. Bei der Europameisterschaft 2021 erreichte die Mannschaft das Finale. Im selben Jahr absolvierte Ognjenović ihr 300. Länderspiel für Serbien.
Bei der Europameisterschaft 2023 gewann Serbien die Silbermedaille. Bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris gehörte Ognjenović erneut zum serbischen Aufgebot und führte die Mannschaft als Kapitänin an. Serbien schied im Viertelfinale gegen Italien aus. Anschließend beendete Ognjenović zunächst ihre Laufbahn in der Nationalmannschaft.
2026 kehrte Ognjenović in die serbische Nationalmannschaft zurück. Bei der Europameisterschaft 2026 nahm sie zum zehnten Mal an einer Europameisterschaft teil. Damit ist sie gemeinsam mit Eda Erdem Rekordhalterin in Bezug auf Europameisterschafts-Teilnahmen. Serbien gewann am Turnierende die Bronzemedaille.
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Einzelnachweise
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