mini|hochkant=1.5|Blick mit Teleobjektiv von der Brücke am Eichenbrink zur „Hafenschleuse“ in Limmer; im Hintergrund rechts ein Gebäude der ehemaligen Hannoverschen Gummiwerke Excelsior, des späteren Continentalwerkes

Die Lindener Hafen-Schleuse in HannoverWaldemar R. Röhrbein: Lindener Hafen-Schleuse. In: Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein (Hrsg.) u. a.: Stadtlexikon Hannover. Von den Anfängen bis in die Gegenwart. Schlütersche, Hannover 2009, ISBN 978-3-89993-662-9, S. 409., auch Hafenschleuse Linden genannt,o. V.: Station 17 - Hafenschleuse Linden: Platz für 83-Meter-Kähne auf der Seite hannover.de, zuletzt abgerufen am 4. Januar 2017 ist eine Anfang des 20. Jahrhunderts errichtete Schleuse zwischen dem Lindener Hafen und den zum Mittellandkanal oder über den Leineabstiegskanal zur Leine führenden Stichkanal Hannover-Linden.Dierk Schröder, Thilo Wachholz (Red.), Dirk Altwig (Mitarb.): Der Bau des Mittellandkanals bis nach Hannover, in dies.: Stadtlandschaft und Brücken in Hannover. Der Mittellandkanal als moderner Schifffahrtsweg, hrsg. von der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Mitte, Hannover, Hannover: Schlütersche, 2000, ISBN 978-3-87706-557-0, S. 22; Vorschau über Google-Bücher Das denkmalgeschützte Bauwerk findet sich im heute hannoverschen Stadtteil Limmer im Dreieck zwischen der Sichelstraße beim Limmerbrunnen und der Verlängerung der Harenberger Straße,Vergleiche die Ortskarte 7 / ... 30 Limme. In: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Baudenkmale in Niedersachsen, Stadt Hannover (DTBD), Teil 2, Bd. 10.2, hrsg. von Hans-Herbert Möller, Niedersächsisches Landesverwaltungsamt – Institut für Denkmalpflege, Friedr. Vieweg & Sohn Verlagsgesellschaft mbH, Braunschweig 1985, ISBN 3-528-06208-8, S. 48; sowie Limmer im Addendum: Verzeichnis der Baudenkmale gem. § 4 (NDSchG) (ausgenommen Baudenkmale der archäologischen Denkmalpflege), Stand: 1. Juli 1985, Stadt Hannover, Niedersächsisches Landesverwaltungsamt – Veröffentlichungen des Instituts für Denkmalpflege, S. 24f. die hier im Verlauf der alten Landstraße nach Harenberg 2003 den Namen Zum Schleusengrund erhielt.Helmut Zimmermann: Zum Schleusengrund, in Karljosef Kreter (Red.): Hannoversche Geschichtsblätter, Neue Folge, Bd. 51, 1997, S. 360

Geschichte und Beschreibung

mini|Abendstimmung an der Schleuse

mini|Unterwasser und Brücken der Stadtbahn (vorn) und Straße (direkt vor dem Tor)

Noch zur Zeit des Kaiserreichs Deutschland und mitten im Ersten Weltkrieg wurde die Lindener Hafen-Schleuse in den Jahren von 1916 bis 1917 errichtet, um den Niveau-Unterschied zwischen dem Stichkanal und dem 7,80 Meter höheren Becken des Lindener Hafens zu überwinden. Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Braunschweig gibt eine Bauzeit von 1914 bis 1917 und einen Niveau-Unterschied von 7,70 Meter an. auf der Seite des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Braunschweig

Die 85 m lange und 10 m breite Kammerschleuse war für die damals üblichen Schiffsmaße angelegt, die mit einer Länge von 67 m und einer Breite von 8,20 m für eine Abladetiefe von 1,75 m gebaut worden waren. Für moderne Großmotorgüterschiffe und Schubverbände ist die Lindener Hafen-Schleuse zu klein, so dass auch der Lindener Hafen von diesen Schiffstypen nicht angefahren werden kann. Europaschiffe (85 m Länge) können nur mit Sondergenehmigung geschleust werden.

Daher war ein Ausbau sowohl des Stichkanals als auch der Schleuse vorgesehen, der aber inzwischen als unwahrscheinlich gilt.Stichkanal wird nicht ausgebaut in HAZ vom 19. November 2011

Siehe auch Liste der Baudenkmale in Linden-Limmer

Weblinks

o.V.: Station 17 - Hafenschleuse Linden: Platz für 83-Meter-Kähne auf der Seite hannover.de o. V.: Schleuse Linden auf der Seite des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Braunschweig

Einzelnachweise

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