Danby ist eine Town im Rutland County des Bundesstaates Vermont in den Vereinigten Staaten mit 1284 Einwohnern (2020).Danby town, Rutland County, Vermont. Populations and People.
Geografie Geografische Lage Danby liegt im Süden des Rutland Countys, in den Green Mountains. Das Gebiet der Town ist durchsetzt mit Hügeln und Tälern. Der Otter Creek fließt am Ostrand des Gebietes der Town in nördlicher Richtung und mehrere Bäche durchfließen die Town. Größtes Gewässer ist der Danby Pond, zentral in der Town gelegen. Der Dorset Peak ist mit die höchste Erhebung auf dem Gebiet der Town. –. In: peakery.com (taconic range). Im Westen befinden sich die Clarendon Caves. Die Morris Cave in Danby ist die viertgrößte Höhle in Neuengland.
Nachbargemeinden Alle Entfernungen sind als Luftlinien zwischen den offiziellen Koordinaten der Orte aus der Volkszählung 2010 angegeben.Koordinaten der Orte. Census-Behörde 2010.
Norden: Tinmouth, 3,2 km Nordosten: Wallingford, 12,1 km Osten: Mount Tabor, 15,0 Süden: Dorset, 3,2 km Südwesten: Rupert, 16,0 km Westen: Pawlet, 9,0 km Nordwesten: Wells, 15,3 km
Klima Die mittlere Durchschnittstemperatur in Danby liegt zwischen −7,2 °C (19 °Fahrenheit) im Januar und 20,6 °C (69 °Fahrenheit) im Juli. Damit ist der Ort gegenüber dem langjährigen Mittel der USA um etwa 9 Grad kühler. Die Schneefälle zwischen Mitte Oktober und Mitte Mai liegen mit mehr als zwei Metern etwa doppelt so hoch wie die mittlere Schneehöhe in den USA. Die tägliche Sonnenscheindauer liegt am unteren Rand des Wertespektrums der USA, zwischen September und Mitte Dezember sogar deutlich darunter.
Geschichte Danby wurde am 27. August 1761 als Grant durch Benning Wentworth gegründet. Die Besiedlung startete im Jahr 1765, die Siedler stammten aus Great Nine Partners Patent, einem Grant im Dutchess County, New York von 1697, des Gouverneurs der Provinz New York Benjamin Fletcher. Am 14. März 1769 fand die erste Stadtversammlung statt. Zunächst wurde die Gegend um Danby Four Corners besiedelt, dann folgte Danby Borough.Community Profile. In: Danby Town Plan 2015. S. 6 ff. (wix.com [PDF; 3,0 MB; abgerufen am 2. Januar 2016]). In der Town gab es zunächst nur wenige Mühlen, da die durchfließenden Gewässer nicht besonders groß sind. Eine Getreidemühle fehlte lange. In Danby gibt es große Marmorbrüche. Der Marmor wird seit 1827 abgebaut. Im Jahr 1840 wurde die erste Sägemühle für Marmor gebaut und im Jahr 1850 fanden mehr als 600 Arbeiter in den Marmorbrüchen und den Produktionsstätten Arbeit. Sie stammten zumeist aus Italien und Polen. Im Jahr 1851 wurde Danby an die Bahnstrecke Rutland–Hoosick Junction angeschlossen. Hauptsächlich um den Marmor aus Danby abtransportieren zu können. Von dieser reichen Vergangenheit zeugt das Danby Village Historic District, welches im Jahr 1983 ins National Register of Historic Places mit 113 Objekten aufgenommen wurde.
Religionen Bereits früh siedelten sich in Danby Quäker im Osten der Town an, Orthodoxe im Norden und auch Methodisten, Baptisten und die Kongregationale Kirche gründeten Gemeinden in Danby.
Einwohnerentwicklung VolkszählungsergebnisseEinwohnerzahl 1790–2020 laut Volkszählungsergebnissen. In: census.gov, abgerufen am 29. September 2021. – Town of Danby, VermontJahr 1700 1710 1720 1730 1740 1750 1760 1770 1780 1790Einwohner 1.206Jahr 1800 1810 1820 1830 1840 1850 1860 1870 1880 1890Einwohner 1.487 1.730 1.607 1.362 1.379 1.535 1.419 1.319 1.202 1.084Jahr 1900 1910 1920 1930 1940 1950 1960 1970 1980 1990Einwohner 964 1.001 1.007 1.070 1.112 990 891 910 992 1.193Jahr 2000 2010 2020 2030 2040 2050 2060 2070 2080 2090Einwohner 1.292 1.311 1.284
Wirtschaft und Infrastruktur Verkehr Der U.S. Highway 7 verläuft in nord-südlicher Richtung entlang der östlichen Grenze der Town, von Wallingfort nach Manchester. Zentral durch Danby führt die Danby Mountain Road. Die Bahnstrecke Rutland–Hoosick Junction führt durch Danby.
Öffentliche Einrichtungen In Danby gibt es kein eigenes Krankenhaus. Das nächstgelegene Krankenhaus ist das Emma Laing Stevens Hospital in Granville, New York.
Bildung Danby gehört mit Danby, Dorset, Langrove, Londonderry, Manchester, Mt. Tabor, Pawlet, Peru, Rupert, Sunderland, Weston und Winhall zur Bennington-Rutland Supervisory UnionBennington-Rutland Supervisory Union. In: sites.google.com, abgerufen am 15. Juli 2017. Es gibt eine Schule in Danby, die Currier Memorial School.
Die S. L. Griffith Library befindet sich an der South Main Street. S. L. Griffith gründete in seinem Testament einen Fonds zur Errichtung der Bücherei. Zudem stiftete er weitere Gelder für die Anschaffung neuer Bücher. Die Bücherei wurde im Jahr 1908 eröffnet.
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt John G. Otis (1838–1916), Politiker
Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben Pearl S. Buck (1892–1973), Schriftstellerin, Nobelpreis- und Pulitzer-Preisträgerin
Literatur
Weblinks
Homepage der Gemeinde (englisch) auf dem offiziellen Portal Vermont.gov . In: VirtualVermont (englisch)
Einzelnachweise
Kategorie:New Hampshire Grant Kategorie:Gemeindegründung 1761