Leo Heinrich Skrbensky (Schreibweise auch Leo-Heinrich Skrbensky), eigentlich Leo-Heinrich Skrbensky von Hříště, * 23. April 1905 in AussigMatthias Graf von Schmettow (Hrsg.): Gedenkbuch des deutschen Adels. (Ergänzungsband), In: Aus dem Deutschen Adelsarchiv, Band 6, C. A. Starke, Limburg an der Lahn 1980, S. 46.Sbírka pramenu̇ a příruček k dějinám University Karlovy 1961. Auszug / Online; † 8. Mai 1945 ebendaSiehe Genealogie: Hans Friedrich von Ehrenkrook et al.: Genealogisches Handbuch der Freiherrlichen Häuser. A. (Uradel). 1963. Band V, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, C. A. Starke, Limburg an der Lahn 1963, S. 368. war ein tschechoslowakischer Freidenker, Redaktor und Sachbuchautor des 20. Jahrhunderts. Er selbst führte seit dem 31. August 1942 den frei übersetzten Namen Kirwein-Spielsdorf.Matthias Graf von Schmettow (Hrsg.): Gedenkbuch des deutschen Adels. (Ergänzungsband), In: Aus dem Deutschen Adelsarchiv, Band 6, C. A. Starke, Limburg an der Lahn 1980, S. 46.

Leben Leo-Heinrich Skrbensky von Hříště war ein Sohn des Freiherrn Johann Nepomuk (Hans) Skrbenský von Hříště (1868–1954) und dessen Frau Gräfin Malvína von Kolowrat-Krakowský-Novohradský (1873–1932), die wiederum über ihre Eltern das Schloss Schönpriesen bei Aussig in die Familie einbrachte. Bis zur Enteignung 1945 bewohnte er diesen Familienbesitz. (abgerufen am 31. Dezember 2016)Die Auslese aus Zeitschriften des In- und Auslandes. 10. Jahrgang, Luken & Luken, Berlin 1936. Online

Skrbensky promovierte 1928 an der Karls-Universität in Prag zum Dr. phil., verfasste zahlreiche Artikel für das Organ der Freidenker-Vereinigung der SchweizVgl. Beiträge unter dem Namen „Leo-Heinrich Skrbensky“, In: Historische Zeitschrift der Freidenker-Vereinigung der Schweiz, Online / Digitalisat: Schweizer Nationalbibliothek. und war Autor mehrerer Sachbücher.

Bekannt ist, dass er 1939 Aufsichtsratsmitglied der E. Heuer, Chemische Fabrik AG in Aussig war,E. Heuer, Chemische Fabrik A.-G. In: Chemische Apparatur. Bände 26–27, Otto Spamer Verlag, Berlin 1939, S. 48. Auszug Online ein Zweigwerk der in Dresden ansässigen Chemischen Fabrik Cotta E. Heuer in Dresden.Eckart Heuer: Die Stiftung–Hintergrund der Heuer-Stiftung. Hrsg. Heuer-Stiftung. Stand 31. Dezember 2016.

Leo-Heinrich Skrbensky von Hříště heiratete 1937 in Prag die aus Graz stammende Olga Luy, Tochter des Offiziers Eduard Luy und der Hedwig Stransky von Stranka und Greifenfels. Hedwig und Leo-Heinrich hatten keine Kinder. Hedwig Skrbensky von Hříště lebte in den 1950er Jahren als Witwe in München.

Leo-Heinrich Skrbensky von Hříště war ein Neffe des Kardinals Leo Skrbenský von Hříště (). Seine Tanten hatten namhafte Ehepartner, Irene Skrbensky von Hříště war mit dem K. u. K. Generalmajor Adolf Freiherr von Stillfried und Rathenitz, Tante Marie mit dem K. u. K. Kammerherr sowie Feldmarschall-Lt. i. R. Matz Graf von Spiegelfeld. Sein war zuletzt K. u. K Kammerherr und Oberst i. R.

Werke Die Kirche segnet den Eidbruch. Bern: Freigeistige Vereinigung der Schweiz, 1935. Katholikenspiegel. München: Reinhardt, 1935. Katholikentypen. Bern: Mettler & Salz, 1937.Bibliographisches Bulletin der Schweiz. Band (Jahrgang) 38, Hrsg. Schweizerische Landesbibliothek, 1938, S. 6. Max Planck und die Willensfreiheit. Dresden: Verlagsgemeinschaft Natur und Geist, 1936. Religion und Oberschicht. Bern: Freigeistige Vereinigung der Schweiz, 1936. Sieben Leitsätze zur Frage „Gemeinschaft und Glaube“. Dresden: Beßner, 1936. Franz Brentano als Religionsphilosoph. Zürich: Literaturstelle der freigeistigen Vereinigung der Schweiz, 1937.

Genealogie Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser. Zugleich Adelsmatrikel der Deutschen Adelsgenossenschaft. Teil A (Uradel). 1942. 92. Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1941, S. 482. Hans Friedrich von Ehrenkrook, Carla von Ehrenkrook, Friedrich Wilhelm Euler, Jürgen von Flotow, Walter von Hueck, Johann Georg von Rappard, u. a.: Genealogisches Handbuch der Freiherrlichen Häuser. A. (Uradel). 1963. Band V, Band 30 der Gesamtreihe GHdA, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, C. A. Starke, Limburg an der Lahn 1963, S. 368.

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