Josef Gritschacher (* 1. Mai 1883 in St. Peter in Holz, KärntenMatricula Online – St. Peter in Holz, Geburtsbuch VII, 1873–1885, Seite 131, Eintrag Nr. 12, 1. Zeile; † 25. Mai 1963 ebenda) war ein österreichischer Politiker der Christlichsozialen Partei (CSP) und später der Österreichischen Volkspartei (ÖVP).
Ausbildung und Beruf Nach dem Besuch von acht Klassen Volksschule machte er eine dreijährige kaufmännische Lehre. Danach trat er in den elterlichen Betrieb ein und übernahm ihn später. Er war Landwirt, Kaufmann und Gastwirt. Im Jahr 1952 wurde er Kommerzialrat.
Politische Funktionen 1911: Mitglied des Gemeinderates von Lendorf 1919: Vizebürgermeister von Lendorf 1921–1927: Abgeordneter zum Kärntner Landtag (12. und 13. Gesetzgebungsperiode) 1934–1938: Mitglied des Bundeswirtschaftsrates Er war auch Bezirksparteiobmann der ÖVP Spittal an der Drau.
Politische Mandate 18. Mai 1927 bis 1. Oktober 1930: Mitglied des Nationalrates (III. Gesetzgebungsperiode), CSP 2. Dezember 1930 bis 2. Mai 1934: Mitglied des Nationalrates (IV. Gesetzgebungsperiode), CSP
Sonstiges Josef Gritschacher war ab 1938 mehrmalig in Haft. 1944 überlebte er das Konzentrationslager Dachau.
Literatur Gertrude Enderle-Burcel: Christlich – ständisch – autoritär. Mandatare im Ständestaat 1934–1938. Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes 1991, ISBN 3-901142-00-2, S. 93.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Abgeordneter zum Nationalrat (Österreich) Kategorie:Mitglied des Bundeswirtschaftsrates Kategorie:Vizebürgermeister (Kärnten) Kategorie:Politiker (Lendorf, Drautal) Kategorie:Landwirt (Kärnten) Kategorie:Kommerzialrat Kategorie:Häftling im KZ Dachau Kategorie:Person (Cisleithanien) Kategorie:CS-Mitglied Kategorie:VF-Mitglied Kategorie:ÖVP-Mitglied Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren 1883 Kategorie:Gestorben 1963 Kategorie:Mann Kategorie:Landtagsabgeordneter (Kärnten, Erste Republik)