Frank Michelis (* 26. Februar 1905 in Trier; † 22. Oktober 1975 in Ost-Berlin) war ein deutscher Schauspieler.

Leben Frank Michelis erlernte nach dem Besuch des Trierer Gymnasiums den Beruf eines Kunstglasers, um anschließend mehrere Jahre in Australien zu arbeiten. Von dem dort verdienten Geld konnte er in Deutschland, nach seiner Rückkehr, privaten Schauspielunterricht nehmen. Er debütierte in Trier, spielte in den 1930er Jahren am Englischen Theater in Berlin, am Landestheater der Mark Brandenburg und während des Zweiten Weltkrieges an einem Fronttheater. Frank Michelis, der sich bis dahin Frank Berling nannte, erhielt auch Ende der 1930er bereits erste Rollen in Spielfilmen. Nach 1945 arbeitete er an den Berliner Kabaretttheatern Frischer Wind und Kleine Bühne sowie an der Neuen Bühne im Haus der Kultur der Sowjetunion, am Deutschen Theater und am Maxim-Gorki-Theater. Bei der DEFA und dem Deutschen Fernsehfunk war er in vielen mittleren und kleineren Charakterchargen tätig, oft als Arbeiter, Bauer, Seemann oder Fischer.

Frank Michelis war mit der Schauspielerin und Rundfunksprecherin Ingeborg Olbricht (1918–2007) verheiratet. Seine Schwester Loni Michelis und deren Ehemann Werner Pledath waren ebenfalls bekannte Schauspieler.

Filmografie

Theater 1946: : Halt Dir feste – Regie: Walter Gross (Kabarett Frischer Wind Berlin)

Hörspiele 1957: Honoré de Balzac: Oberst Chabert – Regie: Hans Busse (Hörspiel – Rundfunk der DDR) 1968: Horst Berensmeier: Spuren – Teil 5: Labyrinth (Opa Thomas) – Regie: Fritz-Ernst Fechner (Kriminalhörspiel – Rundfunk der DDR) 1968: Hans von Oettingen: Rostiger Ruhm – Regie: Wolfgang Brunecker (Hörspiel – Rundfunk der DDR)

Weblinks

Einzelnachweise

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