Hohenegglkofen ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Kumhausen im niederbayerischen Landkreis Landshut. Bis zum 31. Dezember 1971 bildete es eine selbstständige Gemeinde.

mini|Die Pfarrkirche St. Johann Baptist

Lage Das Kirchdorf Hohenegglkofen liegt etwa fünf Kilometer östlich von Kumhausen im Isar-Inn-Hügelland.

Die Gemarkung Hohenegglkofen (096647) umfasst 11,724 km² und hat 1065 Einwohner. Die Gemarkungsteile befinden sich in der Gemeinde Kumhausen und der Stadt Landshut.

Geschichte Bereits um etwa 990 bis 1000 wird in den Traditionen des Hochstifts Freising die Pfarrei Ekkilinchouun (Hohenegglkofen) beschrieben. Nach der Konradinischen Matrikel gehörten um 1315 Weihbüchl und Berndorf als Filialen zur Pfarrei, ebenso wie (jenseits von Grammelkam) der Ort Zweikirchen, der 1696 aus dem Pfarrbezirk ausschied.

Hohenegglkofen bildete politisch im späten Mittelalter eine Obmannschaft im Amt Adlkofen des Landgerichtes Teisbach. 1752 bestand es aus acht Anwesen.

Die 1818 durch das bayerische Gemeindeedikt gegründete Gemeinde Hohenegglkofen gehörte zum Landgericht, Bezirksamt und schließlich zum Landkreis Landshut. Ortsteile waren Allkofen, Allmannsdorf, Bartreit, Eck, Hagrain, Hillersbach, Hohenegglkofen, Kammer, Oberfimbach, Oberhöfen, Oberschönbach, Ried, Salmannsberg, Stradel, Unterhöfen, Vogen und Weihbüchl. Am 1. Januar 1972 wurde im Zuge der Gebietsreform in Bayern die Gemeinde Hohenegglkofen aufgelöst und kam größtenteils mit dem Ort Hohenegglkofen zur Gemeinde Kumhausen, der andere Teil wurde in die kreisfreie Stadt Landshut eingegliedert.

Sehenswürdigkeiten Pfarrkirche St. Johann Baptist:Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Bayern II – Niederbayern. Deutscher Kunstverlag, München, Berlin 2008, ISBN 978-3-422-03122-7. S. 220. Der spätgotische Backsteinbau stammt aus dem 15. Jahrhundert. Der vierjochige Wandpfeilersaal wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts um ein Seitenschiff nördlich erweitert. Der barocke Hochaltar entstand um 1680, die weitere Ausstattung von 1760 bis 1770 ist im Stil des Rokoko.

Vereine Bayerischer Bauernverband Hohenegglkofen Eishockeyclub Hohenegglkofen. Er ging 1991 aus den 1987 gegründeten „Old Streamlet Ice Spunks“ hervor. Freiwillige Feuerwehr Hohenegglkofen Jagdgenossenschaft Hohenegglkofen Katholische Frauengemeinschaft Hohenegglkofen KLJB Hohenegglkofen Krieger- und Soldatenkameradschaft Hohenegglkofen Lindenschützen Hohenegglkofen Gartenbau- u. Ortsverschönerungsverein Hohenegglkofen

Literatur Georg Schwarz: Vilsbiburg: Die Entstehung und Entwicklung der Herrschaftsformen im niederbayerischen Raum zwischen Isar und Rott. Historischer Atlas von Bayern I/XXXVII, München 1976, ISBN 3 7696 9898 3 (Digitalisat)

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Einzelnachweise

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