mini|Katharina Mückstein (2017) Katharina Mückstein (* 1982 in WienAustrian Directors Association – Mitglieder: Katharina Mückstein. Abgerufen am 18. Dezember 2016.) ist eine österreichische Filmregisseurin und Drehbuchautorin.
Leben Katharina Mückstein wurde als Tochter der Politikerin Eva Mückstein geboren und wuchs in Bad Vöslau auf.Fulminanter Film-Erfolg für junge Vöslauerin Katharina Mückstein. Artikel vom 2. Oktober 2013, abgerufen am 18. Dezember 2016.derStandard.at: Katharina Mückstein: "Die Discoszene mit Nina Proll ist natürlich ein Zitat". Artikel vom 12. September 2013, abgerufen am 18. Dezember 2016. Von 2000 bis 2004 studierte sie Philosophie und Gender Studies.Frauen Arbeit Film: Katharina Mückstein. Abgerufen am 18. Dezember 2016. Anschließend absolvierte sie bis 2010 an der Filmakademie der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien ein Regiestudium, unter anderem bei Michael Haneke.Talea: Katharina Mückstein. Abgerufen am 18. Dezember 2016.
2010 gründete sie gemeinsam mit Flavio Marchetti, Michael Schindegger und Natalie Schwager das Arbeitskollektiv und Produktionsunternehmen La Banda Film.La Banda Film: About. Abgerufen am 18. Dezember 2016. Seit 2011 ist sie Vorstandsmitglied des Vereines FC Gloria – Frauen Vernetzung Film zur Förderung weiblicher Filmschaffender in Österreich.. Abgerufen am 18. Dezember 2016.
Für ihren ersten langen Spielfilm Talea mit Nina Proll und Sophie Stockinger in den Hauptrollen, zeichnete sie für Regie und Drehbuch verantwortlich und wurde 2013 beim Filmfestival Max Ophüls Preis mit dem Filmpreis des saarländischen Ministerpräsidenten für die beste Regie ausgezeichnet.Die Preise beim Filmfestival Max Ophüls Preis 2013. Artikel vom 28. Jänner 2013, abgerufen am 18. Dezember 2016. 2016 arbeitete sie für ihren zweiten Langspielfilm, das Coming-of-Age-Drama L’Animale, erneut mit Sophie Stockinger in einer Hauptrolle zusammen.NÖN: Filmkulisse in Pressbaum „Und Action“ in Pressbaum. Artikel vom 21. September 2016, abgerufen am 13. Oktober 2016. Der Film wurde zur Berlinale 2018 in die Sektion Panorama eingeladen.Kleine Zeitung: Österreicherin Mückstein für die Berlinale 2018 nominiert. Artikel vom 15. Dezember 2017, abgerufen am 15. Dezember 2017. 2023 erschien der Dokumentarfilm Feminism WTF, der auf dem Filmfestival Diagonale mit dem Publikumspreis ausgezeichnet und 2024 in die Edition österreichischer Film aufgenommen wurde. Das Österreichische Filminstitut verzeichnete für Feminism WTF 21.997 Kinobesuche in Österreich.
Mit der Folge Dein Verlust (2024) gab sie ihr Tatort-Regiedebüt. Mit Gegen die Zeit lieferte sie 2026 ihre zweite Regiearbeit für den Wiener Tatort. Das Drehbuch schrieb sie gemeinsam mit Hermann Schmid.
Filmografie (Auswahl) 2008: Die Vereinigung (Kurzspielfilm, Drehbuch und Regie) 2013: Talea (Regie und Drehbuch) 2016: Holz Erde Fleisch (Dokumentation, Produzent) 2017: Tiere und andere Menschen (Drehbuch) 2018: L’Animale (Regie und Drehbuch) 2020: Blind ermittelt – Zerstörte Träume (Fernsehreihe, Regie) 2022: Blind ermittelt – Tod im Prater (Fernsehreihe, Regie) 2022: Blind ermittelt – Die nackte Kaiserin (Fernsehreihe, Regie) 2023: Feminism WTF (Dokumentarfilm, Regie und Drehbuch) 2024: Tatort: Dein Verlust (Fernsehreihe, Regie) 2026: Tatort: Gegen die Zeit (Fernsehreihe, Regie und Drehbuch)
Auszeichnungen und Nominierungen (Auswahl) mini|Mückstein mit den weiteren Produzenten und Regisseur Sigmund Steiner von Holz Erde Fleisch (Österreichischer Filmpreis 2017) 2009: Thomas-Pluch-Drehbuchpreis – Förderpreis für Die Vereinigung. Abgerufen am 18. Dezember 2016 2013: Filmfestival Max Ophüls Preis – Filmpreis des saarländischen Ministerpräsidenten für die beste Regie 2014: Österreichischer Filmpreis 2014 – Nominierung in den Kategorien Beste Regie und Bestes Drehbuch für Talea 2017: Österreichischer Filmpreis 2017 – Auszeichnung in der Kategorie Bester Dokumentarfilm für Holz Erde Fleisch. Abgerufen am 14. Dezember 2016. 2018: Panorama Publikumspreis – 3. Platz für L’Animale. Abgerufen am 24. Februar 2018. 2018: Zurich Film Festival 2018 – Goldenes Auge für den besten Film im Wettbewerb Fokus: Schweiz, Deutschland, Österreich für L’Animaleorf.at: Mücksteins „L’Animale“ gewinnt bei Zürich Filmfestival. Artikel vom 7. Oktober 2018, abgerufen am 7. Oktober 2018. 2019: Österreichischer Filmpreis 2019 – Nominierung in der Kategorie Bester Spielfilm für L’Animale. Abgerufen am 6. Dezember 2018. 2023: Publikumspreis der Diagonale für Feminism WTF 2023: Wiener Frauenpreis in der Kategorie Regie 2023: DOK.fest-München-Nominierung in der Kategorie VIKTOR DOK.deutsch für Feminism WTF
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Filmregisseur Kategorie:Drehbuchautor Kategorie:Träger des Österreichischen Filmpreises Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren 1982 Kategorie:Frau