Franz Spalowsky (* 14. Oktober 1875 in WienMatricula Online – Wien – Alservorstadtkrankenhaus, Taufbuch 1975, II. Semester, Seite 298, 2. Zeile; † 23. Juni 1938 ebenda) war ein österreichischer Politiker der Christlichsozialen Partei (CSP).

Ausbildung und Beruf Nach dem Besuch der Volks- und einer Staatsgewerbeschule lernte er den Beruf des Tischlers. Später, im Jahr 1904, wurde er Herausgeber und Redakteur des Zentralorgans der Christlichen Gewerkschaften „Der christliche Gewerkschafter“.

Politische Funktionen 1908: Abgeordneter zum Niederösterreichischen Landtag 1914: Mitglied des Wiener Gemeinderates 1917: Stadtrat 1918–1919: Abgeordneter zum Provisorischen Landtag von Niederösterreich 1918–1919: Mitglied des Provisorischen Gemeinderates und Stadtsenates von Wien und des Stadtrates Weiskirchner 1919: Vorsitzender der Zentralkommission der Christlichen Gewerkschaften

Politische Mandate 4. März 1919 bis 9. November 1920: Mitglied der Konstituierenden Nationalversammlung, CSP 10. November 1920 bis 1. Oktober 1930: Mitglied des Nationalrates (I., II. und III. Gesetzgebungsperiode), CSP 2. Dezember 1930 bis 2. Mai 1934: Mitglied des Nationalrates (IV. Gesetzgebungsperiode), CSP

Literatur Georg-Hans Schmit: Die Christliche Arbeiterbewegung 1933–1946. Vom Untergang der Demokratie bis zum Beginn der Zweiten Republik (= Berichte und Forschungen zur Gewerkschaftsgeschichte. Band 3). ÖGB Verlag, Wien 2013, ISBN 978-3-7035-1604-7, S. 40–42 (Kurzbiographie).

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Einzelnachweise

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