Erdmann Georg Hartig (* 10. September 1857 in Winsen (Luhe); † 15. September 1925 in Starnberg) war ein deutscher Architekt, Gewerbeschulrat und ProfessorHermann J. Mahlberg: Kunst, Design & Co. von der Kunstgewerbeschule Barmen/Elberfeld, Meisterschule, Werkkunstschule Wuppertal zum Fachbereich 5 der Bergischen Universität Gesamthochschule Wuppertal, 1894–1994. Festschrift zum 100-jährigen Jubiläum. Wuppertal 1994, ISBN 3-928766-10-4, S. 80 ff. sowie Architekturschriftsteller.

Leben Erdmann Hartig wurde ebenso wie sein gleichaltriger Jugendfreund Hugo Haase, der spätere Karussellbauer, 1857 in Winsen an der Luhe geboren.o.V.: „Hannovers historische Häuser“ Folge 8: Die Villa Haase in der Spinozastraße 9. In: Wohnart. Ausgabe 10 von 2014, S. 10 ( PDF), abgerufen am 15. Dezember 2016.

Später übernahm Erdmann Hartig in Barmen die Leitung der im Jahr 1894 gegründeten Kunstgewerbeschule Barmen, die heute Teil der Bergischen Universität Wuppertal ist.Die preußischen Lungenheilstätten 1863–1934 (unter besonderer Berücksichtigung der Regionen Brandenburg, Harz und Riesengebirge) (PDF), Dissertation vom 11. Dezember 2015 an der Medizinischen Fakultät Charité – Universitätsmedizin Berlin, Berlin 2015. Im September 1902 wurde er von Barmen als Direktor an die königliche Baugewerkschule Aachen berufen, wo er mindestens bis 1918 tätig war.

Werke (Auswahl) Bauten mini|„Barmen. Stadhalle mit Kriegerdenkmal“; Ansichtskarte im Lichtdruck, um 1900

1897–1900: Ruhmeshalle Barmen, heute Haus der Jugend Wuppertal 1895–1897: Stadthalle Barmen Entwurf des Heilstättengebäudes Oderberg in St. Andreasberg im Harz im Auftrag der Landesversicherungsanstalt der Hansestädte 1908–1910: Villa Haase,Gerd Weiß: Spinozastraße. In: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Baudenkmale in Niedersachsen, Stadt Hannover (DTBD), Teil 2, Band 10.2, hrsg. von Hans-Herbert Möller, Niedersächsisches Landesverwaltungsamt – Institut für Denkmalpflege, Friedr. Vieweg & Sohn Verlagsgesellschaft mbH, Braunschweig 1985, ISBN 3-528-06208-8, S. 84 ff., hier: S. 85; sowie Kleefeld im Addendum: Verzeichnis der Baudenkmale gem. § 4 (NDSchG) (ausgenommen Baudenkmale der archäologischen Denkmalpflege), Stand: 1. Juli 1985, Stadt Hannover, Niedersächsisches Landesverwaltungsamt – Veröffentlichungen des Instituts für Denkmalpflege, S. 17 ff. im Volksmund auch Villa Groschenburg genannt, Spinozastraße 9 in Hannover, Hannover-Kleefeld, denkmalgeschützt

Publikationen Flandrische Wohnhaus-Architektur. Mit Unterstützung der Königlich Preussischen Staatsregierung und des Kaiserlich Deutschen General-Gouvernements in Belgien, hrsg. u. bearbeitet von Erdmann Hartig. Mit einem Vorwort von Paul Clemen, 96 Seiten mit 9 Doppeltafeln, Berlin: Wasmuth, 1916 Skizzen bürgerlicher Wohnhäuser, Reihe 1, Blatt 1–50: Wohnhäuser für eine Familie, 2. unveränderte Auflage, Leipzig: E. A. Seemann, 1896 Erziehung zur bürgerlichen Baukunst. Bausünden der Gegenwart, Ursachen und Abhilfe. Aachen: Verlag von M. Jacobis Nachfolger, 1906.

Literatur

Waltraud Bertz-Neuerburg: Kurzbiographien der Architekten und Baumeister. In: Eduard Trier, Willy Weyres (Hrsg.): Kunst des 19. Jahrhunderts im Rheinland. Band 2: Architektur II, Profane Bauten und Städtebau. L. Schwann, Düsseldorf 1980, ISBN 3-590-30252-6. Hermann J. Mahlberg: Kunst, Design & Co. von der Kunstgewerbeschule Barmen/Elberfeld, Meisterschule, Werkkunstschule Wuppertal zum Fachbereich 5 der Bergischen Universität Gesamthochschule Wuppertal, 1894–1994. Festschrift zum 100-jährigen Jubiläum. Wuppertal 1994, ISBN 3-928766-10-4, S. 80 ff.

Weblinks

Einzelnachweise

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