Yabuta Teijirō (; * 16. Dezember 1888, in Ōtsu, Präfektur Shiga; † 20. Juli 1977, Präfektur Tokio) war ein japanischer Agrochemiker, der als einer der Pioniere über Gibberelline forschte.
Biografie Yabuta Teijirō studierte an der Kaiserlichen Universität Tōkyō und wurde 1917 mit einer Arbeit über die Kojisäure promoviert. 1926 ging er Taiwan und arbeitete mit Eiichi Kurosawa zusammen. 1933 kehrte Yabuta nach Japan zurück und wurde Professor an der Universität Tōkyō. Kurz danach identifizierte er die Fusarinsäure (1934). 1935 konnte Teijirō Yabuta eine kristalline Substanz als Sekundärmetabolit aus dem Pilz Gibberella fujikuroi isolieren, die er daher „Gibberellin“ benannte. Dieser Pilz verursacht ein übermäßiges Wachstum bei jungen Reissetzlingen und ist für die Bakanae-Krankheit (, bakanae-byō, jap. für „verrückter-Setzling-Krankheit“) verantwortlich.T. Yabuta: Biochemistry of the "bakanae" fungus of rice. In: Agriculture and Horticulture. Band 10, 1935, S. 17–22.
Yabuta wurde Mitglied der der Japanischen Akademie der Wissenschaften, erhielt 1943 der Preis der Akademie und wurde 1964 mit dem Kulturorden ausgezeichnet.
Einzelnachweise
Literatur S. Noma (Hrsg.): Yabuta Teijirō. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993, ISBN 4-06-205938-X, S. 1725.
Kategorie:Chemiker (20. Jahrhundert) Kategorie:Hochschullehrer (Universität Tokio) Kategorie:Person mit besonderen kulturellen Verdiensten Kategorie:Träger des japanischen Kulturordens Kategorie:Japaner Kategorie:Geboren 1888 Kategorie:Gestorben 1977 Kategorie:Mann