Der Große Pätschsee ist ein etwa 50 Hektar großes Stillgewässer im Norden Brandenburgs.

Geographie Er gehört zum Rheinsberger Seengebiet und befindet sich innerhalb des Natura 2000 Schutzgebieteshttps://eunis.eea.europa.eu/sites/DE2843326 Schutzgebiet Naturparks Stechlin-Ruppiner Land östlich von Kagar bei Rheinsberg im Landkreis Ostprignitz-Ruppin. (FFH 727) Übersichtskarte

Geschichte Der Große Pätschsee war ein ursprünglich ausschließlich durch Niederschläge und Grundwasser gespeistes, nacheiszeitliches Stillgewässer. Seite 7 Erst in den 1980er Jahren wurde er durch den künstlich geschaffenen Möckerngraben zum Fließgewässer. Der Name „Pätschsee“ leitet sich vermutlich vom altslawischen Wort pêsŭkŭ für Sand ab.Paul Kühnel: Die slavischen Ortsnamen in Meklenburg. In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde. Bd. 46, 1881, , S. 3–168, hier S. 105.

Hydrologie Die maximale Wassertiefe des Sees, der heute zum Rhin-Havel-Gebiet hin entwässert, beträgt etwa 17,5 Meter.

Fauna und Flora Das Gewässer ist umstanden von Rotbuchenbeständen und beherbergt vielfältige schützenswerte Pflanzenarten, insbesondere Kräuter, Algen und Moose. Seite 85 An Fischereibesatz finden sich Aal, Hecht, Karpfen, Barsch, Zander, Plötze und Rotfeder. Fischbesatz Darüber hinaus gibt es dort natürliche Vorkommen von Biber, Fischotter, Kammmolch, Moorfrosch, Bitterling, Hirschkäfer, sowie Schnecken- und Amphibienarten. Seite 88

Einzelnachweise

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