mini|hochkant|Gedenkstein in Benešov Die Liste der Gedenksteine für NS-Opfer im Středočeský kraj enthält Gedenksteine, die im Středočeský kraj in der Tschechischen Republik verlegt wurden. Die Gedenksteine erinnern an das Schicksal von Menschen, die von den Nationalsozialisten deportiert und ermordet wurden. Die Gedenksteine stellen Plagiate der vielerorts von Gunter Demnig verlegten Stolpersteine dar.

Die Verlegungen in Benešov erfolgten am 7. Mai 2015.Benešov připomene výročí konce druhé světové války. Offizielle Internetpräsenz der Stadt Benešov. Abgerufen am 23. September 2018.

Verlegte Gedenksteine Benešov In Benešov wurden folgende Gedenksteine verlegt: Gedenkstein Übersetzung Verlegeort Name, Leben 150px HIER WOHNTE FRANTIŠEK FÜRTH GEB. 1930 DEPORTIERT 1942 NACH THERESIENSTADT ERMORDET 10.10.1942 IN TREBLINKA Malé náměstí 1700 wurde am 18. März 1930 geboren. František Fürth wurde 1942 zuerst nach Theresienstadt deportiert und am 10. Oktober desselben Jahres im Vernichtungslager Treblinka ermordet.FRANTIŠEK FÜRTH. holocaust.cz; abgerufen am 23. September 2018 150px HIER WOHNTE IRENA FÜRTHOVÁ GEB. 1932 DEPORTIERT 1942 NACH THERESIENSTADT ERMORDET 12.9.1942 IN MALY TROSTINEZ Malé náměstí 1700 wurde am 12. April 1932 geboren. 1942 wurde sie ins Ghetto Theresienstadt deportiert und kam von dort ins Vernichtungslager Maly Trostinez, wo sie am 12. September 1942 ermordet wurde.IRENA FÜRTHOVÁ. holocaust.cz; abgerufen am 23. September 2018 150px HIER WOHNTE JIŘINA FÜRTHOVÁ GEB. 1926 DEPORTIERT 1942 NACH THERESIENSTADT ERMORDET 12.9.1942 IN MALY TROSTINEZ Malé náměstí 1700 wurde am 10. September 1926 geboren. Im Jahr 1942 wurde Jiřina Fürthová ins Ghetto Theresienstadt deportiert. Von dort kam sie ins Vernichtungslager Maly Trostinez und wurde am 12. September 1942 ermordet.JIŘINA FÜRTHOVÁ. holocaust.cz; abgerufen am 23. September 2018 150px HIER WOHNTE ARNOŠT HOLZER GEB. 1885 DEPORTIERT 1942 NACH THERESIENSTADT 1942 NACH LUBLIN ERMORDET Řeznická 227/100 wurde am 26. September 1885 als Sohn von Alois Holzer und seiner Frau Marie geb. Porgesová in Benešov geboren. Er heiratete Olga geb. Orlíková. Im Jahr 1942 wurde das Ehepaar vom NS-Regime zuerst ins Ghetto Theresienstadt, dann nach Lublin deportiert und dort ermordet.holocaust.cz: ARNOŠT HOLZER. Abgerufen am 23. September 2018

Sein Bruder Leo Holzer,LIO HOLZER. The Central Database of Shoah Victims’ Names; abgerufen am 23. September 2018 seine Schwester OlgaOLGA WINTERNITZOVÁ. holocaust.cz; abgerufen am 23. September 2018OLGA WINTERNITZ. The Central Database of Shoah Victims’ Names; abgerufen am 23. September 2018 und deren Ehemann Rudolf WinternitzING. RUDOLF WINTERNITZ. holocaust.cz; abgerufen am 23. September 2018RUDOLF WINTERNITZ. The Central Database of Shoah Victims’ Names; abgerufen am 23. September 2018 wurden 1944 im KZ Auschwitz ermordet. Sein Sohn Oswald Holzer konnte in die Vereinigten Staaten emigrieren und heiratete dort. Seine Tochter Joanie Holzer Schirm bearbeitete die Lebensgeschichte ihres Vaters in einem Buch mit dem Titel Adventurers Against Their Will.Joanie Holzer Schirm: Adventurers Against Their Will: Extraordinary World War II Stories of Survival, Escape, and Connection-Unlike Any Others, Kindle Edition, siehe: amazon.com und joanieschirm.com, beide abgerufen am 23. September 2018. 150px HIER WOHNTE MARIE HOLZEROVÁ GEB. PORGESOVÁ GEB. 1862 DEPORTIERT 1942 NACH THERESIENSTADT ERMORDET 28.12.1942 EBENDORT Řeznická 227/100 geb. Porgesová wurde am 8. März 1862 geboren. Sie heiratete Alois Holzer. Marie Holzerová wurde 1942 ins Ghetto Theresienstadt deportiert und kam dort am 28. Dezember desselben Jahres ums Leben.MARIE HOLZEROVÁ. holocaust.cz; abgerufen am 23. September 2018MARIE HOLZEROVÁ. The Central Database of Shoah Victims’ Names; abgerufen am 23. September 2018 150px HIER WOHNTE OLGA HOLZEROVÁ GEB. ORLÍKOVÁ GEB. 1888 DEPORTIERT 1942 NACH THERESIENSTADT 1942 NACH LUBLIN ERMORDET Řeznická 227/100 geb. Orlíková wurde am 8. April 1888 als die Tochter von Jakob Orlik und Terezie geb. Vodičkova geboren. Sie heiratete Arnošt Holzer. Das Ehepaar hatte einen Sohn, Oswald Alois Holzer. Als letzter Wohnort des Ehepaares vor der Deportation ist Prag XII, Slezská 127 bekannt. Am 24. April 1942 wurde das Ehepaar vom NS-Regime mit dem Transport Am zuerst ins Ghetto Theresienstadt deportiert. Ihre Transportnummer war 531. Am 25. Mai 1942 wurden Olga Holzerová und ihr Ehemann mit Transport Az nach Lublin deportiert. Ihre Transportnummer war 907. Dort wurden beide ermordet.holocaust.cz: OLGA HOLZEROVÁ. Abgerufen am 6. März 2017, dort auch zwei Fotografien Ihr Sohn Oswald Holzer konnte in die Vereinigten Staaten emigrieren und heiratete dort. Seine Tochter Joanie Holzer Schirm bearbeitete die Lebensgeschichte ihres Vaters in einem Buch mit dem Titel Adventurers Against Their Will. 150px HIER WOHNTE JOSEF PORGES GEB. 1883 DEPORTIERT 1939 NACH BUCHENWALD ERMORDET 12.5.1942 IN RAVENSBRÜCK Na Karlově 77 wurde am 15. September 1883 in Zdislavice als Sohn von Ignatz und Josefa Porges geb. FeuersteinGeburtsregisterauszug von Rosalie, Mutter Josefine (gest. 1933)Foto der Traueranzeige geboren. Er hatte vier Geschwister: Rosalie (Ruzena), Otto (Ota), Rudolf und Bohumil Porges. Josef Porges war verheiratet mit Marie, geborene Lustig. Das Paar hatte vier Kinder: Karel (geboren 1914), Rudolf (geboren 1915), Hana (geboren 1918) und Ruzena (geboren 1922). Die Familie lebte in Benešov und in Prag. Porges war als Kaufmann und Geschäftsmann tätig.Josef Porges. In: Holocaust Survivors and Victims Database. United States Holocaust Memorial Museum; abgerufen am 23. September 2018. Zusammen mit Alfred Taussig, seinem Schwager, führte Porges ein Textilgeschäft namens ATAS (steht für Alfred Taussig und Partner). Ungefähr 1937 ließ sich das Ehepaar Porges scheiden. Am 1. September 1939 wurde Josef Porges von den Nationalsozialisten in seiner Wohnung in Benešov verhaftet. Er wurde ins KZ Buchenwald deportiert (seine Häftlingsnummer war die 35319). Er war Gefangener im Block 10 bis zum 13. März 1942. An diesem Tag wurde Josef Porges nach Ravensbrück deportiert, wo er am 12. Mai 1942 ermordet wurde. Die Asche und Kleidung von Josef Porges wurden an dessen Bruder Rudolf nach Roudnice nad Labem geschickt. Dieser beerdigte selbige im Grab der Mutter auf dem Jüdischen Friedhof von Trhový Štěpánov.

Josefs Sohn Karel studierte Medizin, konnte 1939 nach Palästina flüchten, schloss sich der Tschechoslowakische Exilarmee in England an, beendigte dort sein Studium, blieb und wurde Vater zweier Kinder. Sohn Rudolf flüchtete ebenfalls 1939 nach Palästina, war dann bei der Royal Air Force und schloss sich dann wie sein Bruder der Tschechoslowakischen Exilarmee an. Er kehrte nach dem Krieg für ein Jahr in die Tschechoslowakei zurück und ging dann wieder nach England. Er wurde Vater zweier Kinder. Hana heiratete 1939 Abraham Reich und flüchtete kurz nach der Heirat mit ihrem Mann nach Palästina. Dort wurden sie Eltern von zwei Kindern. Ebenso konnte Tochter Ruzena 1939 nach Palästina fliehen, wo sie 1942 Reuven Hirshberg heiratete und sich schließlich in Rachel Har-Zvi umbenannte. Sie wurden Eltern von fünf Kindern. Josefs Bruder Bohumil studierte in Prag und starb dort 1918. Bruder Otto wurde 1943 zusammen mit seinen zwei Kindern und seiner Frau im KZ Auschwitz ermordet. Bruder Rudolf wurde 1945 ins KZ Theresienstadt deportiert und dort befreit.Geschichte der Familie Porges

Familie Fürth/Fürthová Regina FürthováREGINA FÜRTHOVÁ. holocaust.cz; abgerufen am 23. September 2018 geb. Porges (geb. am 25. März 1868) wurde am 18. September 1942 im Ghetto Theresienstadt ermordet. Sie hatte 2 Söhne, Josef und Arnošt Fürth. Das Ehepaar Josef FürthJOSEF FÜRTH. holocaust.cz; abgerufen am 23. September 2018 (geboren am 17. Januar 1900) und Marie FürthováMARIE FÜRTHOVÁ. holocaust.cz; abgerufen am 23. September 2018 geb. Kosiger (geboren am 10. Februar 1903) hatten die beiden Töchter Irena und Jiřina Fürthová. Im Jahr 1942 wurde die Familie ins Ghetto Theresienstadt deportiert. Von dort kam sie ins Vernichtungslager Maly Trostinez und wurde am 12. September 1942 ermordet. Das Ehepaar Arnošt FürthERNST FÜRTH. The Central Database of Shoah Victims’ Names; abgerufen am 23. September 2018 (geb. 1903) und Anna FürthováANNA FÜRTHOVÁ. holocaust.cz; abgerufen am 23. September 2018 geb. Kosinerová (1904–1942) hatte einen Sohn, František Fürth. Arnošt Fürth wurde am 17. August 1942 im KZ Dachau ermordet. Anna wurde 1942 – mutmaßlich gemeinsam mit Sohn und Schwiegermutter – zuerst nach Theresienstadt deportiert und am 10. Oktober desselben Jahres im Vernichtungslager Treblinka ermordet.

Kladno In Kladno wurden vier Gedenksteine verlegt. Gedenkstein Übersetzung Verlegeort Name, Leben 150px HIER LEBTEJOSEF BONDYGEB. 12.12.1885VERHAFTET 1939ERMORDET 1942IN BUCHENWALD gen. Klapálka 1635 (1885–1942) 150px HIER LEBTEADÉLA BONDYOVÁGEB. WEISENSTEINOVÀ GEB. 29.3.1896DEPORTIERT 20.7.1942NACH THERESIENSTADTERMORDET 1942IN TREBLINKA gen. Klapálka 1635 , geborene Weissensteinová (1896–1942) 150px HIER LEBTEEDITA BONDYOVÁGEB. 23.12.1924DEPORTIERT 20.7.1942NACH THERESIENSTADTERMORDET 1942IN TREBLINKA gen. Klapálka 1635 (1924–1942) 150px HIER LEBTEGERTRUDA BONDYOVÁGEB. 19.4.1926DEPORTIERT 20.7.1942NACH THERESIENSTADTERMORDET 1942IN TREBLINKA gen. Klapálka 1635 (1942–1942)

Mnichovice u Říčan In Mnichovice u Říčan wurden an zwei Adressen zwölf Gedenksteine für NS-Opfer verlegt. Gedenkstein Übersetzung Verlegeort Name, Leben 150px HIER LEBTEDR. KAREL FANTLGEB. 18.2.1900DEPORTIERT 5.12.1942NACH THERESIENSTADTERMORDET 1943IN AUSCHWITZ Pražská 15 (1900–1943) 150px HIER LEBTEROBERT MICHAEL FANTLGEB. 23.10.1932DEPORTIERT 12.9.1942NACH THERESIENSTADTERMORDET 1944IN AUSCHWITZ Pražská 15 (1932–1944) 150px HIER LEBTEMARIE FANTLOVÁGEB. ROUBÍČKOVÁGEB. 1.1.1865DEPORTIERT 10.8.1942NACH THERESIENSTADTERMORDET 30.4.1943IN THERESIENSTADT Pražská 15 , geborene Roubíčková (1865–1943) 150px HIER LEBTEMIRJAM FANTLOVÁGEB. 23.7.1927DEPORTIERT 12.9.1942NACH THERESIENSTADTERMORDET 10.3.1943IN THERESIENSTADT Pražská 15 (1927–1943) 150px HIER LEBTENORA FANTLOVÁGEB. MÜLLEROVÁGEB. 6.4.1901DEPORTIERT 5.12.1942NACH THERESIENSTADTERMORDET 1943IN AUSCHWITZ Pražská 15 , geborene Müllerová (1901–1943) HIER LEBTEKAROLÍNA FÖRSTEROVÁGEB. 5.6.1881DEPORTIERT 12.9.1942NACH THERESIENSTADTERMORDET 1942IN MALY TROSTINEC Masarykovo náměstí 83 (1881–1942) HIER LEBTEJOSEF FREUNDGEB. 27.8.1883FESTGENOMMEN 23.2.1942ERMORDET 22.4.1942IN MAUTHAUSEN Masarykovo náměstí 83 (1883–1942) HIER LEBTEEMILIE FREUNDOVÁGEB. SCHÖNFELDOVÁGEB. 5.1.1882DEPORTIERT 12.9.1942NACH THERESIENSTADTERMORDET 1942IN TREBLINKA Masarykovo náměstí 83 , geborene Schönfeldová (1882–1942) HIER LEBTEMARIE FREUNDOVÁGEB. KRAUSOVÁGEB. 28.4.1888DEPORTIERT 12.9.1942NACH THERESIENSTADTERMORDET 1942IN TREBLINKA Masarykovo náměstí 83 , geborene Krausová (1888–1942) HIER LEBTEMILADA FUCHSOVÁGEB. 1.8.1886DEPORTIERT 12.9.1942NACH THERESIENSTADTERMORDET 1942IN MALY TROSTINEC Masarykovo náměstí 83 (1886–1942) HIER LEBTERICHARD NETTLGEB. 29.8.1881FESTGENOMMEN 23.2.1942ERMORDET 2.4.1942IN THERESIENSTADT Masarykovo náměstí 83 (1881–1942) HIER LEBTEHEDVIKA NETTLOVÁGEB. FANTOVÁGEB. 9.3.1895DEPORTIERT 12.9.1942NACH THERESIENSTADTERMORDET 1944IN AUSCHWITZ Masarykovo náměstí 83 , geborene Fantová (1895–1944)

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Einzelnachweise

Gedenksteine fur NSOpfer Benesov Gedenksteine Benesov