Albert Rolant (* 28. Juli 1928 in Freiburg im Breisgau;J. Hess: 40 Jahre Tatort von A-Z. epubli GmbH, Berlin 2012, ISBN 978-3-8442-1619-6. † 30. November 2020 in Wien) war ein deutscher Schauspieler und Hörspielsprecher.
Leben In Deutschland geboren, hatte Albert Rolant seinen beruflichen Mittelpunkt in Österreich, wo er zunächst das Wiener Max Reinhardt Seminar absolvierte.Lebenslauf des Schauspielers Paul Robert, abgerufen am 8. November 2016 In der Spielzeit 1962/63 war Rolant am Theater in der Josefstadt engagiertProgrammheft zu Der Wackelkontakt, abgerufen am 8. November 2016, von 1964 bis 1996 gehörte er dem Volkstheater an. Hier spielte er in Stücken wie Höllenangst, Der Verschwender, Charleys Tante, Minna von Barnhelm, Der Biberpelz oder dem Faust.Website der Schauspielerin Emmy Werner, abgerufen am 8. November 2016
Sein Kameradebüt gab Rolant 1964 in der Rolle des Kriminalinspektors Rudi Berntner, den er zunächst in sieben Folgen der in Österreich ausgestrahlten Krimiserie Oberinspektor Marek verkörperte, ab 1970 dann in den Wiener Tatort-Beiträgen an der Seite von Fritz Eckhardt, Kurt Jaggberg und Lieselotte Plauensteiner als ermittelndes Team. Hierdurch konnte sich Rolant auch beim bundesdeutschen Publikum eine große Popularität verschaffen. 1973 besetzte Fritz Eckhardt ihn in zwei Folgen seiner Serie Hallo – Hotel Sacher … Portier!.
Daneben wurde Rolant auch häufig als Sprecher in Hörspielproduktionen des ORF eingesetzt.
Filmografie
1964–1970: Oberinspektor Marek 1971: König Johann 1973: Hallo – Hotel Sacher … Portier! (2 Folgen als Dr. Recknagel) 1974: Gegen Torheit gibt es kein Mittel 1989: Heiteres Bezirksgericht – Ziehende Wolken Tatort 1971: Mordverdacht 1972: Die Samtfalle 1973: Frauenmord 1974: Mord im Ministerium 1975: Urlaubsmord 1976: Annoncen-Mord 1977: Der vergessene Mord 1978: Mord im Krankenhaus 1979: Mord im Grandhotel 1980: Mord auf Raten 1981: Mord in der Oper 1982: Mordkommando 1983: Mord in der U-Bahn
Hörspiele 1959: Das Gastmahl des Petronius – Autor: Kurt Kusenberg – Regie: Hermann Brix 1964: Giovanni Ravella und die Frauen – Autor und Regie: Alfred Hartner 1965: Die natürliche Tochter – Autor: Johann Wolfgang von Goethe – Regie: Otto Ambros 1966: Unman, Wittering und Zigo – Autor: Giles Cooper – Regie: Otto Ambros 1967: Ein Abend zu dritt – Autorin: Lotte Ingrisch – Regie: Hans Krendlesberger 1969: Heiraten ist immer ein Risiko – Autor: Saul O’Hara – Regie: Heinz Payer 1974: Total Eclipse – Autor: Christopher Hampton – Regie: Fritz Zecha 1974: Das vierte Gebot – Autor: Ludwig Anzengruber – Regie: Hans Krendlesberger 1974: Die verhängnisvolle Faschingsnacht – Autor: Johann Nestroy – Regie: Uwe Berend 1975: Das sonderbare Telefon – Autor: Christian Bock – Regie: Peter Hey 1975: Die Bürger von Calais – Autor: Georg Kaiser – Regie: Uwe Berend 1978: Die Affen des Kaisers – Autor und Regie: Helmut Schwarz 1980: Die Überlebende – Autor: Bernard Mazéas – Regie: Hans Krendlesberger 1980: Nebeneinander – Autor: Georg Kaiser – Regie: Helmut Schwarz 1981: Erhebung einer Vorgeschichte – Autor: Bernd Hackländer – Regie: Wolf Neuber 1982: Wirkung in die Ferne – Autor: Hermann Bahr – Regie: Frank Michael Weber 1993: Die letzte Blume des Sommers – Autor: Luko Paljetak – Regie: Robert Matejka
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Theaterschauspieler Kategorie:Hörspielsprecher Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1928 Kategorie:Gestorben 2020 Kategorie:Mann