Max Otto Ziller (* 10. Juli 1875 in Freiberg; † 9. Januar 1940 in Dresden Dresdner Nachrichten, 10. Januar 1940, S. 4 (Deutsches Zeitungsportal).) war ein deutscher Politiker (Deutsche Reformpartei, DNVP) und von 1919 bis 1926 Mitglied der Sächsischen Volkskammer bzw. des Sächsischen Landtages.
Leben Nach dem Besuch der Bürgerschule in Freiberg und eines Sprachinstituts in Brüssel war der Bergarbeitersohn Ziller sechs Jahre lang als Kaufmann in verschiedenen europäischen Ländern tätig. 1899 gründete er ein eigenes Verlagsgeschäft für Buchführungssysteme, Geschäftsbücher und gewerbliche Fachliteratur in Dresden. Seit dem Jahr 1900 war er politisch tätig. So gehörte er dem Vorstand der Deutschen Reformpartei in Sachsen an und war zeitweise deren Landesvorsitzender. Von 1919 bis 1920 war er für den 1. WahlkreisJosef Matzerath: Aspekte sächsischer Landtagsgeschichte; Die Mitglieder und Wahlbezirke der sächsischen Landtage (1833–1952); Teil II: 1919–1952. Dresden 2011, S. 44. Mitglied der Sächsischen Volkskammer und von 1920 bis 1926 des Sächsischen Landtages. Kurz vor dem Ende der 2. Wahlperiode im Jahr 1926 trat Ziller aus der DNVP-Fraktion aus.Mitteilung des Landtagspräsidenten in der 194. Sitzung am 23. September 1926, Verhandlungen des Sächsischen Landtages (2. Wahlperiode), S. 6851. Im Jahr 1929 erlitt er einen Schlaganfall.
Über sein weiteres Leben ist wenig bekannt.
Literatur Degeners Wer ist's?, VIII. Ausgabe, Leipzig 1922, S. 1750. Degeners Wer ist's?, IX. Ausgabe, Berlin 1928, S. 1751.
Einzelnachweise
Kategorie:Mitglied des Sächsischen Landtags (Weimarer Republik) Kategorie:DNVP-Mitglied Kategorie:Mitglied der Deutschen Reformpartei Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1875 Kategorie:Gestorben 1940 Kategorie:Mann