Hirschling ist ein Gemeindeteil der Stadt Geiselhöring und eine Gemarkung im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen. Bis 1978 bestand die Gemeinde Hirschling.
Lage Das Kirchdorf Hirschling liegt an der Kleinen Laber etwa zwei Kilometer nordöstlich von Geiselhöring im Donau-Isar-Hügelland. Die Gemarkung Hirschling (095634) liegt vollständig im Stadtgebiet von Geiselhöring.
Geschichte Ein Chünrat de Krenceli von Hirschling bezeugte zwischen 1160 und 1190, dass die Grafen Chunradus und Lintoldus de Playen ihre Leibeigene Perhta dem Kloster Mallersdorf schenkten. 1752 bestand Hirschling aus 38 Anwesen.
Die Gemeinde Hirschling gehörte zum Landgericht Mallersdorf und wurde 1860 dem Landgericht Straubing zugeteilt. Mit der Bildung der Bezirksämter 1862 kam sie zum Bezirksamt Mallersdorf, dem späteren Landkreis Mallersdorf und schließlich zum Landkreis Straubing-Bogen. Bei der Volkszählung 1970 bestand die Gemeinde aus den Gemeindeteilen Hirschling, Frauenhofen, Langhof und Weidmühle. Die Gemeinde hatte 234 Einwohner, 179 davon im Hauptort Hirschling. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde sie am 1. Mai 1978 in die Stadt Geiselhöring eingemeindet.
Sehenswürdigkeiten Katholische Filialkirche St. Martin, erbaut um 1780.
Vereine FC Vorwärts Hirschling Freiwillige Feuerwehr Hirschling. Sie wurde 1875 gegründet. Fischereiverein Hirschling 1990 Krieger- und Soldatenverein Hirschling
Literatur Günther Pölsterl: Mallersdorf. Das Landgericht Kirchberg, die Pfleggerichte Eggmühl und Abbach. I/LIII im Historischen Atlas von Bayern, München 1979, ISBN 3 7696 9923 8
Weblinks
Hirschling, private Seite
Einzelnachweise
Kategorie:Ort im Landkreis Straubing-Bogen Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Straubing-Bogen) Kategorie:Gemarkung im Landkreis Straubing-Bogen Kategorie:Geographie (Geiselhöring) Kategorie:Gemeindeauflösung 1978 Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)