Hüttenkofen ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Mengkofen im niederbayerischen Landkreis Dingolfing-Landau mit 351 Einwohnern mit Hauptwohnsitz und 20 mit Nebenwohnsitz. Bis 1978 bildete es eine selbstständige Gemeinde.

Lage das Kirchdorf Hüttenkofen liegt an der Aiterach drei Kilometer nordöstlich von Mengkofen an der Staatsstraße 2141.

Geschichte In Hüttenkofen residierten bis 1410 eigene Edelherren, von denen der letzte Ruger der Haunberger zu Hüttenkofen war. Die Haunberger dürften dann nach Tunzenberg übersiedelt sein.

Unterricht wurde in Hüttenkofen bereits im 17. Jahrhundert erteilt, eine Schule entstand 1860. Die Gemeinde Hüttenkofen, die zum Landkreis Dingolfing gehörte, ging am 1. Mai 1978 in der Großgemeinde Mengkofen auf.

Sehenswürdigkeiten Kirche Mariä Himmelfahrt der Expositur Hüttenkofen. Von dem gotischen Bauwerk aus der Zeit um 1400 blieben die Chorpartie und der Turmunterbau erhalten. 1714, 1720 und 1721 wurde die Kirche barock umgestaltet, unter anderem trat an die Stelle des Spitzhelms eine Kuppel. Das neugotische Backsteinschiff mit Kreuzrippengewölbe im Chor entstand 1852 nach Plänen von Leonhard Schmidtner. 1866 wurde der Kirchturm, der bis dahin eine Kuppel trug, wieder mit einer Spitze versehen. Die Ausstattung ist neugotisch mit Holzfiguren aus der Zeit um 1500.

Vereine Freiwillige Feuerwehr Hüttenkofen KLJB Hüttenkofen-Puchhausen KSK Hüttenkofen Landfrauengruppe Hüttenkofen Obst- und Gartenbauverein Hüttenkofen Pfadfindergruppe Hüttenkofen-Puchhausen

Weblinks Hüttenkofen bei www.mengkofen.de

Einzelnachweise

Kategorie:Ort im Landkreis Dingolfing-Landau Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Dingolfing-Landau) Kategorie:Gemeindeauflösung 1978 Kategorie:Geographie (Mengkofen) Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)