mini|Die Filialkirche St. Stephan mini|Tenkouen auf der Karte von Apian (1568)

Dengkofen, früher auch Denkofen,Joseph von Hazzi: Statistische Aufschlüſſe über das Herzugthum Baiern aus ächten Quellen geſchöpft. Ein allgemeiner Beitrag zur Länder- und Menſchenkunde. Vierter Band. Dritte und letzte Abtheilung. Nürnberg 1808, S. 240 (hierbei kann es sich auch um einen Schreibfehler handeln). ist ein Gemeindeteil in der Gemarkung Tunzenberg der Gemeinde Mengkofen im niederbayerischen Landkreis Dingolfing-Landau.

Lage Die Gemeinde liegt größtenteils links (nördlich) der Aiterach etwa zwei Kilometer nordöstlich von Mengkofen.

Geschichte Die ältesten menschlichen Spuren auf dem Gemeindegebiet stammen von einer archäologischen Ausgrabung und verweisen auf die jungsteinzeitliche Linearbandkeramische Kultur. Im Mittelalter war das Dorf aufgeteilt zwischen den Hofmarken Hofdorf (vier Anwesen) und Tunzenberg (fünf Anwesen).Bernd Stadlbauer: Der Altlandkreis Dingolfing. = Historischer Atlas von Bayern/Teil Altbayern. Reihe I, Band 65, München 2015, ISBN 978-3-7696-6557-4, S. 335 (s. auch S. 325) 1599 wird hier zudem eine Mühle erwähnt, die als fünftes Anwesen zur Hofmark Hofdorf gehörte, die jedoch 1640 abbrannte.

Mit der Gemeindebildung 1818 wurde Dengkofen ebenso wie das benachbarte Ettenkofen zunächst eine eigene Gemeinde. Dieser wurde auch das damalige Einzelgehöft (ein Haus und eine Herdstelle) und der spätere Weiler Rogau zugeordnet, der früher zur Hofmark Mengkofen gehörte. Die Gemeinde Dengkofen wurde aber ebenso wie Ettenkofen bereits 1824 aufgelöst und in die Gemeinde Tunzenberg eingegliedertBernd Stadlbauer: Der Altlandkreis Dingolfing. = Historischer Atlas von Bayern/Teil Altbayern. Reihe I, Band 65, München 2015, ISBN 978-3-7696-6557-4, S. 399. die ihrerseits am 1. Januar 1971 nach Mengkofen eingemeindet wurde. Zum Stichtag der Volkszählung vom 25. Mai 1987 hatte Dengkofen 79 Einwohner in 21 Gebäuden mit Wohnraum mit 27 Wohnungen.

Sehenswürdigkeiten Filialkirche St. Stephan (Nebenkirche der Filiale Großweichshofen) der Pfarrei Martinsbuch. Der Saalbau mit Westturm wurde 1761 auf der Grundlage eines Vorgängerbaus von um 1500 errichtet.

Weblinks Geschichte von Hofdorf

Einzelnachweise

Kategorie:Geographie (Mengkofen) Kategorie:Ort im Landkreis Dingolfing-Landau Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Dingolfing-Landau) Kategorie:Gemeindeauflösung 1824 Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)