Deborah J. Brin (* 8. Oktober 1953 in Minnesota) ist eine US-amerikanische Rabbinerin.
Leben Deborah Brin wurde in Minnesota geborenRabbi Deborah J. Brin. In: Miria Kano: Storied Lives in a Living Tradition: Women Rabbis and Jewish Community in 21st Century New Mexico [Diss.], University of New Mexico, 1. Dezember 2013, S. 9 ff. und ist eines von vier Kindern der liturgischen Nachkriegs-Pionierin Ruth F. Brin (1921–2009) und deren Ehemann Howard Brin (1919–1988).Rhoda G. Lewin: Ruth F. Brin, Jewish Women’s Archive. Ihre Großmutter war Fanny Fligelman Brin (1884–1961), eine der fünf Beraterinnen der US-Delegation bei der Gründung der Vereinten Nationen 1945, die die Women's Action Committee for Victory and Lasting Peace vertraten.Barbara Stuhler: Women of Minnesota: Selected Biographical Essays. Minnesota Historical Society Press, 1998, Kap. 15 (S. 292–308).
Sie studierte jüdische Theologie am Reconstructionist Rabbinical College in Wyncote, Pennsylvania, am Macalester College in Saint Paul, Minnesota und an der La Salle University in Philadelphia. Als Rabbinerin ist sie gegenwärtig am Congregation Nahalat Shalom in Albuquerque, New Mexico tätig. Brin outete sich 2014 als weltweit erste offen homosexuell orientierte Rabbinerin.PinkNews: Top10 jewish gay and lesbian icons Brin ist Mitgründerin der Organisation Women of the Wall. 1988 leitete sie die Predigt, als 70 Frauen erstmals eine Torarolle an die Klagemauer in Jerusalem trugen.Diane J. Schmidt: Nahalatshalom, Mai 2006.
Weblinks Nahalatshalom: Women of the Wall founding Rabbi Deborah Brin The Women rabbis of New Mexico Deborah Brin im Jewish Women’s Archive
Einzelnachweise
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