mini|hochkant|Franziska Schenk, 2012 Franziska Schenk (* 13. März 1974 in Erfurt) ist eine deutsche Fernsehmoderatorin, Onlinejournalistin und ehemalige Eisschnellläuferin.
Ausbildung Franziska Schenk legte 1993 in Erfurt ihr Abitur ab. Im Oktober 1994 begann sie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ein Studium in den Fächern Germanistik, Film- und Medienwissenschaften sowie Publizistik, das sie 2003 mit dem Magistergrad abschloss.
Karriere
Eisschnelllauf Als Eisschnellläuferin wurde sie 1993 Juniorenweltmeisterin im Mehrkampf. Bei den Olympischen Winterspielen 1994 gewann sie die Bronzemedaille über 500 Meter. Für diese Leistung erhielt sie vom Bundespräsidenten das Silberne Lorbeerblatt.Sportbericht der Bundesregierung an den Deutschen Bundestag Drucksache 14/1710 Seite 51 .... seit 1992 werden auch die Medaillengewinner der Paralympischen Spiele mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet ... Sie wurde mehrmals Deutsche Meisterin und 1997 Weltmeisterin im Sprintvierkampf. Nach einer einjährigen Pause beendete sie im März 2000 endgültig ihre Karriere, in der ihr insgesamt elf Weltcupsiege gelangen.
Medien Seit 1998 arbeitet sie als Moderatorin und Reporterin für die ARD und den MDR. Am 19. Juli 2008 moderierte sie erstmals den Sport in den Tagesthemen im Ersten.
Von Juni 2012 bis 2018 gehörte sie zum Team der ARD-Sportschau, in der sie sonntags u. a. das aktuelle Sportgeschehen präsentiert.Franziska Schenk neu im Team der „Sportschau“ am Sonntag, Beitrag bei na Presseportal am 3. April 2012 Heute leitet sie die Onlineabteilung der MDR-Unterhaltung.
TV-Moderationen Fortlaufend seit 1998: Sportschau live – Eisschnelllauf, Das Erste seit 2008: Sport im Osten, MDR Fernsehen seit 2008: Tagesthemen – Sportteil, Das Erste seit 2014: Sportschau live: Bob/Rodeln, Das Erste seit 2018 Leitung der Onlineabteilung der MDR Unterhaltung
Ehemals/Einmalig 1998–2002: Guinness – Die Show der Rekorde, Das Erste – mit Reinhold Beckmann 1999–2002: Flutlicht, SWR Fernsehen 2000: Olympische Sommerspiele 2000, Das Erste 2002: Olympische Winterspiele 2002, Das Erste 2002: TV total on Ice, ProSieben – mit Oliver Welke 2003–2008: hier ab vier, MDR Fernsehen 2004–2006: Pi mal Daumen, MDR Fernsehen – mit Achim Mentzel 2006: Olympische Winterspiele 2006, Das Erste 2010: Olympische Winterspiele 2010, Das Erste 2012–2014: Sportschau am Sonntag, Das Erste 2018: Olympische Winterspiele 2018, Das Erste
Persönliches Fotoaufnahmen von Schenk in Fahrthaltung und als Bodypainting nur mit Silberfarbe auf der nackten Haut machten sie Ende der 1990er Jahre über ihre sportliche Karriere hinaus bekannt; sie wurde dafür allerdings auch kritisiert.
Franziska Schenk lebt in Leipzig und hat zwei Töchter und einen Sohn.
Weblinks
Offizielle Website
Einzelnachweise
Kategorie:Eisschnellläufer (Deutschland) Kategorie:Olympiateilnehmer (Deutschland) Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 1994 Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 1998 Kategorie:Deutscher Meister (Eisschnelllauf) Kategorie:Weltmeister (Eisschnelllauf) Kategorie:Sportjournalist Kategorie:Träger des Silbernen Lorbeerblattes Kategorie:Fernsehmoderator (Deutschland) Kategorie:Deutscher Kategorie:DDR-Bürger Kategorie:Geboren 1974 Kategorie:Frau