mini|Clemens Aap Lindenberg (2016) Clemens Aap Lindenberg (* 10. Oktober 1961 in Wien unter dem bürgerlichen Namen Clemens Appel) ist ein österreichischer Schauspieler und Regisseur.

Leben Lindenberg besuchte die Volksschule und den Humanistischen Zweig am Rainergymnasium. Es folgte ein Zivildienst beim Roten Kreuz als Sanitäter.

Lindenberg absolvierte eine Schauspielausbildung zunächst bei Wilfried Baasner, anschließend bei Eva Zilcher und Dorothea Neff. 1983 gründete er die freie Theatergruppe THESPISKARREN zur Auseinandersetzung mit neuen Theaterformen. 1985 folgte die Bühnenreife vor der Paritätischen Prüfungskommission (ÖGB). Seitdem ist Lindenberg als freier Schauspieler international am Theater sowie für Film und Fernsehen tätig.

1985 spielte er Endstation Zuchthaus von Jack Unterweger. 1990 erfolgte eine Tournee mit Jack Unterweger Kerker oder Im Namen der Republik durch Österreich. 1992, Unterweger war bereits per internationalem Haftbefehl gesucht, engagierte man Lindenberg für das Fernsehspiel des ORF Der Tag, an dem sie Jack Unterweger fingen (Regie: Houchang Allhayari, Rolle: Journalist Beran). Von 1991 bis 2001 war Lindenberg Mitglied des Ensemble Theaters am Petersplatz und dort in 23 Produktionen zu sehen. Seither ist er als freier Schauspieler und Regisseur tätig.

Lindenberg ist in zweiter Ehe mit der Nachrichtenredakteurin Christiane Lindenberg verheiratet. Er hat aus erster Ehe einen Sohn und eine Tochter und lebt in Wien, Niederösterreich und der Steiermark.

Filmografie 1985: Weihnachten mit Willi 1992: Der Tag, an dem sie Jack Unterweger fingen 1994: Der Bessere gewinnt 1994: Die Nacht der Nächte 1995: Weißes Schaf 1996: Schwarzfahrer 1999: Die Ehre der Strizzis 2005: Das Tor zur Hölle 2008: Johanna, Köchin aus Leidenschaft 2010: Kottan ermittelt: Rien ne va plus 2010: Schnell ermittelt – Marvin Jäger 2012: CopStories – Altes Eisen rostet nicht 2012: Silent Night 2013: Die Wälder sind noch grün 2015: The Final Barrier 2015: Egon Schiele: Tod und Mädchen 2017: Taaoras Lied – Hinter den Mauern der Stille 2018: SOKO Kitzbühel – Wenn die Maske fällt 2018: Der Pass (Fernsehserie) 2024: Im Haus der alten Augustin 2025: Meiberger – Der Marionettenmörder (Fernsehreihe)

Theater (Auswahl) 1991: Felix Mitterer: Die Wilde Frau (Lex), Regie: Michaela Scheday, Ensemble Theater am Petersplatz Wien 1994: J.Osborne: Blick zurück im Zorn (Jimmy), Regie Dieter Haspel, Ensemble Theater am Petersplatz Wien 2005: Ken Ludwig: Othello darf nicht platzen (Tito Merelli), Regie: Michael Gampe, Waldviertler Hoftheater, Pürbach 2006: Johann Nestroy: Der Zerrissene (Krautkopf), Regie: Michael Gampe, Tiroler Landestheater, Innsbruck 2011: F. Dürrenmatt: Der Besuch der alten Dame (Lehrer), Regie: Marcus Ganser, Theater zum Fürchten, Mödling / Wien 2012: N. Gogol: Nachtasyl (Satin), Regie: Babett Arens, Theater zum Fürchten, Mödling / Wien – (Nestroynominierung: Beste Off-Produktion) 2014: Hakon Hirzenberger: Der letzte Ritter oder Liebt Europa (Bratfisch), Regie: Hakon Hirzenberger, Steudltenn, Uderns 2015: P. Barrilet / J. P. Grédy: Die Kaktusblüte (Julien Desforges), Regie: Clemens Aap Lindenberg, Christian Schratt, Teatro Aleman Gran Canaria 2016: N. Raine: Sippschaft (Christopher), Regie: Babett Arens, Theater zum Fürchten, Mödling / Wien 2017: P. Hofbauer/V. Schubert: Ti mo 3 (Don Vito), Regie: Vicky Schubert, Wiener Metropol 2017: A.Schnitzler: Komtesse Mizzi (Graf Pazmandy), Regie: Niko Büchel, Festspiele Schloss Tillysburg 2018: J. Kesselring: Arsen und Spitzenhäubchen (Jonathan Brewster), Regie: Werner Prinz, Schloßspiele Kobersdorf 2018: F. Hochwälder: Donadieu (Donadieu), Regie: Bruno Max, Theater zum Fürchten

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Einzelnachweise

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