Mąki () ist ein Dorf in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren, das zur Gmina Ełk (Landgemeinde Lyck) im Powiat Ełcki (Kreis Lyck) gehört.
Geographische Lage Mąki liegt im südlichen Osten der Woiwodschaft Ermland-Masuren, sieben Kilometer südwestlich der Kreisstadt Ełk (Lyck).
Geschichte Das Dorf Monken wurde um 1539 gegründet und bestand aus ein paar kleinen HöfenDietrich Lange, Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005): Monken. Von 1874 bis 1945 war der Ort in den Amtsbezirk Lyck-Land mit Sitz in Neuendorf () eingegliedertRolf Jehke, Amtsbezirk Lyck-Land. Er gehörte zum Kreis Lyck im Regierungsbezirk Gumbinnen (ab 1905: Regierungsbezirk Allenstein) in der preußischen Provinz Ostpreußen.
Im Jahr 1910 waren in Monken 80 Einwohner registriert. Ihre Zahl erhöhte sich leicht, als am 30. September 1928 der Nachbarort Suszczen, 1938 bis 1945 Siedelberg, , (heute nicht mehr existent) eingemeindet wurde: 103 betrug sie im Jahr 1933, 115 im Jahr 1939.
Aufgrund der Bestimmungen des Versailler Vertrags stimmte die Bevölkerung im Abstimmungsgebiet Allenstein, zu dem Monken gehörte, am 11. Juli 1920 über die weitere staatliche Zugehörigkeit zu Ostpreußen (und damit zu Deutschland) oder den Anschluss an Polen ab. In Monken stimmten 60 Einwohner für den Verbleib bei Ostpreußen, auf Polen entfielen keine Stimmen.Herbert Marzian, Csaba Kenez: Selbstbestimmung für Ostdeutschland. Eine Dokumentation zum 50. Jahrestag der ost- und westpreußischen Volksabstimmung am 11. Juli 1920. Herausgeber: Göttinger Arbeitskreis, 1970, S. 85
Mit dem gesamten südlichen Ostpreußen wurde Monken 1945 in Kriegsfolge an Polen überstellt und erhielt die polnische Namensform „Mąki“. Heute ist das Dorf Sitz eines Schulzenamtes () und als solches eine Ortschaft im Verbund der Gmina Ełk (Landgemeinde Lyck) im Powiat Ełcki (Kreis Lyck), vor 1998 der Woiwodschaft Suwałki, seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugehörig.
Religionen Bis 1945 war Monken in die evangelische Pfarrkirche LyckWalther Hubatsch, Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens, Band 3 Dokumente, Göttingen, 1968, S. 493–494 in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union sowie in die römisch-katholische Kirche St. Adalbert in LyckMonken im Bistum Ermland eingepfarrt.
Heute gehört Mąki katholischerseits zur Pfarrei BajtkowoParafia Bajtkowo im Bistum Ełk der Römisch-katholischen Kirche in Polen, evangelischerseits zur Kirchengemeinde in Ełk, einer Filialgemeinde der Pfarrei Pisz (Johannisburg) in der Diözese Masuren der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen.
Verkehr Mąki liegt an der Nebenstraße 1864N, die die Kreisstadt Ełk und deren Stadtteil Grunwaldzkie mit dem südwestlichen Umland bis nach Mostołty (Mostolten) verbindet.
Einzelnachweise
Kategorie:Ort der Woiwodschaft Ermland-Masuren Kategorie:Ełk (Landgemeinde)