Guillaume d’Hugues de la Mothe (* 14. Juli 1687 in La Motte-du-Caire; † 7. Januar 1774 in Grenoble) war ein französischer römisch-katholischer Geistlicher. Er wurde 1723 Kommendatarabt des Zisterzienser-Klosters Varennes, 1741 Bischof von Nevers und 1751 Erzbischof von Vienne.
Leben und Wirken Guillaume d’Hugues de la Mothe wurde auf dem väterlichen Schloss Château de la Motte in La Motte-du-Caire geboren. 1723 erhielt er die Abtei des Zisterzienser-Klosters Varennes.Fortgesetzte neue genealogisch-historische Nachrichten von den Vornehmsten Begebenheiten, welche sich an den Europäischen Höfen zutragen, worinn zugleich vieler Stands-Personen Lebens-Beschreibungen vorkommen. 8. Wilhelm von Hugues de la Mothe. 145: 793, Leipzig 1774 Online bei Google Books
Am 17. September 1740 wurde er zum Bischof von Nevers erwählt und am 5. Dezember 1740 bestätigt. Die Bischofsweihe spendete ihm am 5. März 1741 der Erzbischof von Sens Jean-Joseph Languet de Gergy; Mitkonsekratoren waren Daniel-Joseph de Cosnac, Bischof von Die, und Jean-Gaspard-Gilbert de Chabannas, Bischof von Agen. Am 4. April 1751 wurde er zum Erzbischof von Vienne ernannt, und am 25. Juli 1751 erfolgte die Bestätigung durch Papst Benedikt XIV. Die Pfründe trug ihm jährlich 25.000 Livres ein.
Guillaume d’Hugues starb im Januar 1774 in Grenoble.
Einzelnachweise
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