mini|Monika Martin, 2017 Monika Martin (* 7. Mai 1962 in Graz; bürgerlich: Ilse Bauer) ist eine österreichische Schlagersängerin der volkstümlichen Musik und Kunsthistorikerin.
Herkunftsfamilie Ilse Bauer ist ohne Geschwister bei ihrer Mutter Elisabeth Bauer und ihrem Stiefvater Rudolf aufgewachsen. Er war Stadtbaumeister in Graz, sie wollte Musikerin werden. Ihren leiblichen Vater hat sie nie getroffen, kurz vor einem vereinbarten Treffen starb er 1986 bei einem Verkehrsunfall.
Kunstgeschichte / Mittelschullehrerin Nach ihrer Matura 1981 an der Kunstgewerbeschule Graz studierte Ilse Bauer ab demselben Jahr Kunstgeschichte und Volkskunde an der Karl-Franzens-Universität Graz. Sie forschte und schrieb vier Jahre lang über Leben und Werk des Baumeisters Georg Hauberrisser den Älteren und promovierte damit 1990 zum Dr. phil.offizielle Biografie
Sie unterrichtete Bildnerische Erziehung und Werken von 1990–1996 am Mädchengymnasium der Ursulinen in Graz und von 1996–2000 am Bundesoberstufenrealgymnasium Feldbach.
Gesang Ab 1982 studierte Ilse Bauer zwei Jahre lang Sologesang an der Musikhochschule Graz. Später war Univ.-Prof. Elisabeth Batrice privat ihre Gesanglehrerin.
Von 1986 bis 1992 war sie Leadsängerin der Tanzband „Heart Breakers“ aus Nestelbach bei Graz und nahm mit der Gruppe 1990 die CD „Dafür dank’ ich dir“ auf.
1995 erhielt sie einen eigenen Plattenvertrag, bei dem beide Seiten ihren Künstlernamen Monika Martin vereinbarten. Mit dem Lied „La Luna Blu“ gelang ihr 1996 ihr erster Hit, mit dem sie beim Grand Prix der Volksmusik 1996 in der österreichischen Vorentscheidung Platz zwei, international Platz sechs erreichte. Beim Grand Prix der Volksmusik 1997 erreichte sie mit dem Titel „Immer nur Sehnsucht“ erneut genau die gleichen Platzierungen.
Im Jänner 1998 wurde sie Siegerin der Superhitparade im ZDF. Ihr Titel „Klinge mein Lied“ erreichte 1999 Gold-Status. 2000 nahm sie mit dem Nockalm Quintett den Titel „My Love“ und 2001 mit Karel Gott den Titel „Lass die Träume nie verloren geh’n“ auf. Beide Titel wurden ebenfalls Hits. Am 17. Juni 2006 belegte sie mit „Heute fühl ich mich wie zwanzig“ den dritten Platz der österreichischen Vorentscheidung zum Grand Prix der Volksmusik 2006 und wurde international Vierte. In der Folge wurde sie 2006 für den deutschen Musikpreis ECHO als einzige Frau in der Kategorie „Volkstümlich“ nominiert. Beim ECHO erfolgen die Nominierungen ausschließlich nach den Verkaufszahlen der internationalen Charts.
Monika Martin wurde im September 2006 mit der Goldenen Stimmgabel ausgezeichnet. Am 13. Jänner 2007 erhielt sie die Krone der Volksmusik und im September 2008 eine Auszeichnung für eine Million verkaufte Tonträger.
Diskografie
Alben
Singles 1996: La Luna Blu 1998: Klinge mein Lied 2000: Gib einem Kind deine Hand 2000: Schweige mein Herz 2000: My Love (mit dem Nockalm Quintett) 2001: Napoli adieu 2002: Hast du heute schon gelächelt? 2004: Eine Liebe reicht für zwei 2005: Ich träum mich heute Nacht in deine Arme 2006: Heute fühl ich mich wie zwanzig 2008: Mozartgasse 10 2013: Angelo 2015: Die neue Wirklichkeit 2019: Glaub an die Liebe
Videoalben 2005: Meine Lieder, meine Träume
Auszeichnungen 2019: Goldenes Ehrenzeichen des Landes Steiermark
Einzelnachweise
Weblinks
Offizielle Website
Biographie und TV-Interview mit Monika Martin bei schlagerküche.tv Interview mit Monika Martin
Kategorie:Schlagersänger Kategorie:Interpret der Volksmusik (Österreich) Kategorie:Träger des Goldenen Ehrenzeichens des Landes Steiermark Kategorie:Absolvent der Universität Graz Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren 1962 Kategorie:Frau