Das Kameramodell Olympus OM-D E-M1 Mark II ist ein digitales, spiegelloses Systemkameragehäuse des herstellerübergreifenden Micro-Four-Thirds-Systems. Es ist das Nachfolgemodell vom Olympus OM-D E-M1, wurde im Herbst 2016 vorgestellt und Ende 2016 eingeführt. Das Kameragehäuse kann bis zu 18 Rohdaten-Serienaufnahmen mit automatischer Nachführung der Entfernungseinstellung bewerkstelligen.Benjamin Kirchheim: Spiegelloses Systemkamera-Flaggschiff – Testbericht: Olympus OM-D E-M1 Mark II, digitalkamera.de vom 8. November 2016, abgerufen am 30. März 2017

Technische Merkmale mini|links|Olympus OM-D E-M1 Mark II von hinten mit aufgeklapptem Bildschirm und dem hochwertigen Standardzoom-Objektiv 12–40 mm f/2,8

Das Kameragehäuse von Olympus aus einer Magnesiumlegierung ist mit einem schwenk- und klappbaren, berührungsempfindlichen Monitor, einem elektronischen Sucher mit Dioptrienausgleich, einem Blitzschuh ausgestattet.Thomas Probst und Moritz Wanke: , chip.de vom 2. Dezember 2016, abgerufen am 30. März 2017

Neben den Objektiven mit Micro-Four-Thirds-Bajonettverschluss können wegen des geringen Auflagemaßes von 20 Millimetern über Objektivadapter fast alle Objektive mit hinreichend großem Bildkreis angeschlossen werden.

Das Kameragehäuse Olympus OM-D E-M1 Mark II arbeitet sowohl bei Stehbild- als auch bei Bewegtbildaufnahmen ausschließlich im Live-View-Modus mit manueller Entfernungseinstellung mit Softwarelupe oder mit einem Autofokussystem mit Kontrastmessung, das auch Gesichter erkennen und Motive verfolgen kann. Mit Hilfe des elektronischen Verschlusses können auch Stehbilder praktisch geräuschlos und mit sehr kurzer Belichtungszeit (1/32.000 Sekunde) aufgenommen werden.

Über eine WLAN-Verbindung kann die Kamera von Smartphones, Tablet-PCs oder mobilen und stationären Computern gesteuert und ausgelesen werden.Olympus Image Share, olympus-imaging.com, abgerufen am 30. März 2017

Eigenschaften Gegenüber dem Vorgängermodell Olympus OM-D E-M1 weist das Mark-II-Modell unter anderem folgende Veränderungen auf:Sven Schulz: Olympus OM-D E-M1 Mark II: Praxis-Test der Profi-Kamera, computerbild.de vom 9. November 2016, abgerufen am 30. März 2017

Höhere Serienbildgeschwindigkeit Videoaufzeichnung im 4K-Modus (8 Megapixel) unter Ausnutzung der gesamten Sensorbreite 20 Megapixel statt 16 Megapixel maximale Bildauflösung Verbesserter elektronischer Verschluss (geringerer Rolling Shutter, höhere Farbtiefe) Verbesserter mechanischer Verschluss (deutlich reduzierter Shutter Shock) Effektiverer Bildstabilisator am Bildsensor Akku mit höherer Kapazität

Weblinks

Literatur Reinhard Wagner: Olympus OM-D E-M1 Mark II, Franzis, ISBN 978-3-645-60535-9 David Thorpe: The Olympus E-M1 MkII Menu System Simplified (englisch), 5. April 2017, ISBN 978-1-5209-9778-0 Tony Phillips: The Complete Guide to the Olympus O-MD E-M1 II (englisch), 15. September 2017, ISBN 978-1-387-23056-3

Einzelnachweise

OMD EM1 Mark 2 Kategorie:Micro-Four-Thirds-Standard (Olympus) Kategorie:Digitale spiegellose Systemkamera