Familienbande (, ) ist ein Dokumentarfilm des russisch-ukrainischen Regisseurs Witali Manski aus dem Jahre 2016. Der Film hatte seine deutsche Premiere am 1. November 2016 auf dem Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm.59. Internationales Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm: . Abgerufen am 15. November 2016. Uraufgeführt wurde der Film am 5. Juli 2016 auf dem Internationalen Filmfestival Karlovy Vary.52nd Karlovy Vary International Film Festival: Close Relations / Rodnye. Abgerufen am 15. November 2016. Der Bayerische Rundfunk hat den Film durch einen Vorkauf (Presale) mitfinanziert.
Handlung In Familienbande erforscht Regisseur Witali Manski die Gründe des russisch-ukrainischen Konflikts im Spiegel seiner eigenen Familie. Er zeigt, wie der Konflikt selbst nächste Angehörige entzweit.
Hintergrund Witali Manski wurde im westukrainischen Lwiw geboren und wuchs dort auf. Damals war Lwiw noch Teil der Ukrainischen Sozialistischen Sowjetrepublik. In den 1980er Jahren zog Manski zum Studium am renommierten Gerassimow-Institut für Kinematographie nach Moskau. Beim Zerfall der Sowjetunion wurde er als Einwohner von Moskau automatisch russischer Staatsbürger. Der Großteil seiner Verwandtschaft blieb jedoch in der Ukraine und lebt bis heute in Lwiw, Odessa, dem Donbass und auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim. Dort besuchte Manski seine Angehörigen auf der Suche nach Gründen für den Russland-Ukraine-Konflikt.
Auszeichnungen Lettischer Filmpreis Lielais Kristaps 2016 in den Kategorien Beste Dokumentarfilm-Regie und Bester DokumentarfilmDeckert Distribution: Rodnye (Close Relations) (Weltvertrieb mit Verzeichnis von Festival-Teilnahmen und Preisen), abgerufen am 9. November 2016.
Weblinks
Deckert Distribution: Rodnye (Close Relations)
Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 2016 Kategorie:Lettischer Film Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Estnischer Film Kategorie:Ukrainischer Film Kategorie:Dokumentarfilm