Richard Gräf (* 5. Dezember 1899 in Schweinfurt; † 7. April 1977 ebenda) war ein deutscher katholischer Priester, Spiritaner und Buchautor.

Leben Richard Gräf wurde in einer Beamtenfamilie in Schweinfurt geboren. Von 1917 bis zum Frühjahr 1919 war er Soldat an der Westfront. 1921 legte er sein Abitur ab und am 25. März 1922 in Heimbach die Profess. Seine theologischen Studien absolvierte er in Knechtsteden. Dort wurde er auch am 11. April 1926 zum Priester geweiht. 1938 wurde er zum Regens des Priesterseminars ernannt. Da er die zum Militärdienst einberufenen Brüder und Seminaristen auch weiterhin betreuen wollte, geriet er in Konflikt mit der Gestapo. Von 1948 bis 1954 war er Superior der deutschen Ordensprovinz der Spiritaner. Gräf war vor allem geistlicher Schriftsteller. Er verfasste insgesamt 13 Bücher, die in zahlreichen Übersetzungen und Auflagen erschienen sind. Er starb in seiner Geburtsstadt Schweinfurt.

Schriften Ja, Vater, Regensburg, 1936 Selig die Hungernden, Regensburg, 1940 Trost im Leid, Verlag Cassianeum, Donauwörth, 1948 Mein Programm – Ein Weg zur Innerlichkeit, Augustinus-Verlag, Würzburg, 1948 Das Sakrament der göttlichen Barmherzigkeit, Fr. Pustet Verlag, Regensburg, 1949 Priesterliche Menschen: Sinndeutung der evangelischen Räte und der Gelübde, Cassianeum, Würzburg, 1949 Herr, lehre uns beten, Bachem, 1954 Macht des Gebetes, Friedrich Pustet Verlag, Regensburg, 1957 Mit Christus auf Du und Du – Betrachtungen, Arena-Verlag, Würzburg, 1957 Überreiches Leben – Gedanken zur Heiligen Eucharistie, Arena-Verlag Würzburg, 1960 In Gottes Gegenwart, Arena Verlag, Würzburg, 1960 Heilige Straße wird sie heißen, Friedrich Pustet Verlag, Regensburg, 1962 Mit Christus vertraut, Kanisius-Verlag, Freiburg, 1966 Ich habe Tröster gesucht, Arena-Verlag, Würzburg, 1967

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