mini|Mychajlo Stelmach auf einer ukrainischen Briefmarke von 2012 Mychajlo Panassowytsch Stelmach (* in Djakiwzi, Gouvernement Podolien, Russisches Kaiserreich; † 27. September 1983 in Kiew, Ukrainische SSR) war ein ukrainisch-sowjetischer Schriftsteller des sozialistischen Realismus.Artikel zu Stelmakh, Mykhailo in der Encyclopedia of Ukraine; abgerufen am 4. November 2016 (englisch)
Leben Mychajlo Stelmach kam im Dorf Djakiwzi im heutigen Rajon Lityn der ukrainischen Oblast Winnyzja als Sohn einer armen Bauernfamilie zur Welt. Über seine Kindheit und Jugend schrieb er 1964 in seinem autobiographischen Roman „Die wilden Schwäne ziehn“ (deutsche Ausgabe 1970, Verlag Neues Leben Berlin) und 1966 in „Heiligabend“.Biografie Stelmach in litmir.me; abgerufen am 4. November 2016 (russisch)
Er studierte zwischen 1929 und 1933 an der literarischen Abteilung des Pädagogischen Institut in Winnyzja und arbeitete anschließend bis 1939 als Dorflehrer in der Oblast Kiew. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Soldat der Roten Armee in Weißrussland, wo er zweimal verwundet wurde. Von 1945 bis 1954 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut der Schönen Künste, Folklore, und Ethnographie der Akademie der Wissenschaften der Ukrainischen SSR beschäftigt.
Seine erste Buchveröffentlichung war 1936. Seine Schriften waren typische Beispiele des sozialistischen Realismus mit deutlich erkennbarem Einfluss von Oleksandr Dowschenko. 1958 schrieb er das Drehbuch zum Dokumentarfilm Zhyvy Ukraïno!. Zudem schrieb er einige Kinderbücher.
Er war Mitglied des Nationalen Schriftstellerverbandes der Ukraine und seit 1978 Vollmitglied der Akademie der Wissenschaften der Ukrainischen SSR. Der Autor lebte seit 1965 im Kiewer Haus der Schriftsteller „Rolit“. Er starb 71-jährig in Kiew und wurde dort auf dem Baikowe-Friedhof beerdigt.Eintrag zu Mychailo Stelmach in der Enzyklopädie von Kiew; abgerufen am 4. November 2016 (ukrainisch)
Ehrungen Stelmach erhielt zahlreiche Orden, Titel und weitere Ehrungen. Darunter: 1951 Stalinpreis 1961 Leninpreis 1961 Staatspreis der UdSSR 1962 Orden des Roten Banners der Arbeit 1972 Held der sozialistischen Arbeit 1980 Taras-Schewtschenko-Preis für seinen Roman «Die vier Furten»Profil auf der Website des Preiskomitees des Taras-Schewtschenko-Preises, abgerufen am 4. November 2016 (ukrainisch) Leninorden (wurde ihm dreimal verliehen, unter anderem 1967 und 1972) 1987 wurde in Kiew eine Straße nach ihm benannt und 2012 gab die ukrainische Post zu seinem Gedenken eine Briefmarke heraus.UA024.12 auf Universal Postal Union (UPU); abgerufen am 4. November 2016 (englisch)
Werke (Auswahl) Warte auf mich, Jarina! Die wilden Schwäne ziehn Unser Gänserich treibt Sport Die Aufrechten und die Falschen Menschenblut ist kein Wasser Heimaterde Quelle:
Weblinks Gedenktafel für Mychailo Stelmach in Saporischschja Biografie Mychailo Stelmach auf Ukrainische Literatur (ukrainisch) Artikel zum 30. Todestag von Mychailo Stelmach in fakty.ua (russisch) Kurzbiografie Mychailo Stelmach in der ukrainischen elektronischen Bibliothek (ukrainisch)
Einzelnachweise
Kategorie:Autor Kategorie:Literatur des Sozialistischen Realismus Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert) Kategorie:Literatur (Ukrainisch) Kategorie:Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine Kategorie:Träger des Taras-Schewtschenko-Preises Kategorie:Held der sozialistischen Arbeit Kategorie:Träger des Stalinpreises Kategorie:Träger des Leninpreises Kategorie:Träger des Leninordens Kategorie:Träger des Ordens der Oktoberrevolution Kategorie:Träger des Ordens des Roten Banners der Arbeit Kategorie:Träger des Ordens des Vaterländischen Krieges II. Klasse Kategorie:Träger des Ordens der Völkerfreundschaft Kategorie:Träger der Medaille „Sieg über Deutschland“ Kategorie:Künstler (Kiew) Kategorie:Sowjetbürger Kategorie:Ukrainer Kategorie:Geboren 1912 Kategorie:Gestorben 1983 Kategorie:Mann