mini|Schwalbentangare (Tersina viridis), Weibchen mini|Verbreitungskarte der Schwalbentangare (Tersina viridis) Die Schwalbentangare (Tersina viridis) ist mit einer Körperlänge von 14 Zentimetern ein mittelgroßer Vertreter aus der Familien der Tangaren.

Merkmale Das Männchen hat ein türkisblaues, metallisches schimmerndes Federkleid, der Bauch ist weiß. Um die Augen besitzt es einen schwarzen Farbfleck. Die Beine, die Kehle sind schwarz und der Schnabel ist metallisch silbern gefärbt. Das Weibchen ist leuchtendgrün, die Kehle ist an den Flügeln und am Bauch mit gelben Flecken versehen. Des Weiteren haben sie schwarze kleine Streifen am Bauch, an den Flügelspitzen sowie am Schwanz. Die Kehle und das Gesicht sind bräunlich. Der Bereich um die Augen ist mit grauen kleineren Tupfen versehen, während er beim Männchen völlig schwarz ist. Der mit einem kurzen Harken versehene Schnabel ist metallisch schwarz.

Verbreitung und Lebensraum Die Schwalbentangare kommt im Osten von Panama und in Südamerika bis nach Nord-Argentinien vor. Die Vögel bewohnen dort das offene Waldland, die Waldränder, den Galeriewald sowie Sekundärwälder.

Lebensweise Die geselligen Vögel ziehen in kleineren Trupps von bis zu zwölf Mitgliedern durch die Wälder. Sie ernähren sich von Früchten, die sie am Boden, in den Bäumen suchen oder von Insekten, die sie im Flug fangen.

Fortpflanzung Während der Balz verneigen sich Männchen und Weibchen voreinander. Das Nest wird in Felshöhlen, Dämmen oder menschlichen Bauwerken wie Brücken selbst angelegt oder es werden vorhandene Höhlen verwendet. Darin legt das Weibchen drei Eier, die Brutdauer beträgt zwischen 12 und 18 Tagen. Danach verbleiben die Jungen noch bis zu drei Wochen im Nest. Vögel, die in höheren Lagen leben, ziehen zur Brutzeit in tieferliegende Gebiete.

Unterarten Es sind folgende Unterarten bekannt.IOC World Bird List Tanagers and allies Tersina viridis grisescens , 1929Ludlow Griscom (1929), S. 186 kommt im nördlichen Kolumbien vor. Tersina viridis occidentalis (, 1855)Philip Lutley Sclater (1855), S. 249 ist vom östlichen Panama und in Kolumbien mit Ausnahme des Nordes östich über Venezuela, Guyana, Suriname, Französisch-Guayana und das nördliche Brasilien über Ecuador und Peru südlich bis Bolivien mit Ausnahme des Südostens und das nordwestliche Argentinien verbreitet. Tersina viridis viridis (, 1811)Johann Karl Wilhelm Illiger (1811), S. 228 kommt im östlichen und südlichen Brasilien, im südöstlichen Bolivien, in Paraguay und dem nordöstlichen Argentinien vor.

Tersina coerulea , 1819Louis Pierre Vieillot (1819), S. 401–402, Procnias hirundacea , 1821William Swainson (1821), Tafel 21 & Text, Procnias cyanotropus , 1820Maximilian zu Wied-Neuwied (1820), S. 184 & 187 und Chelidorhamphus orhycterus 1901Arnaldo de Winkelried Bertoni (1901), S. 102–103 werden alle als Synonyme zur Nominatform betrachtet.

Etymologie und Forschungsgeschichte links|mini|Schwalbentangare illustriert von William Swainson Die Erstbeschreibung der Schwalbentangare erfolgte 1811 durch Johann Karl Wilhelm Illiger unter dem Namen Hirundo viridis. Als Verbreitungsgebiet gab er das östliche Brasilien an. Außerdem bezog er sich auf L'Hirondelle verteCoenraad Jacob Temminck (1807), S. 245–246. von Coenraad Jacob Temminck. 1819 führte Louis Pierre Vieillot die neue Gattung Tersina für sein Synonym Tersina coerulea ein. Dieser Name leitet sich von ab.Tersina The Key to Scientific Names Edited by James A. Jobling Der Artepitheton viridis stammt von ab.viridis The Key to Scientific Names Edited by James A. Jobling Occidentalis hat seinen Ursprung in occidentalis The Key to Scientific Names Edited by James A. Jobling, grisescens in grisescens The Key to Scientific Names Edited by James A. Jobling, coerulea in coerulea The Key to Scientific Names Edited by James A. Jobling, hirundacea in hirundacea The Key to Scientific Names Edited by James A. Jobling und orhycterus in . Alfred Laubmann hatte für sein Werk Die Vögel von Paraguay einen Balg, gesammelt von Adolf Neunteufel (1909–1979) in Samo-ú im Departamento Alto Paraná, zur Verfügung. Für Paraguay nannte er die Unterart Tersina viridis viridis. In der Literatur betrachtete er in SapucaiCharles Chubb (1910), S. 620. durch Charles Chubb, in Jagua Rasapa im Distrikt Pirapó sowie im Departamento Alto ParanáArnaldo de Winkelried Bertoni (1914), S. 62. durch Arnaldo de Winkelried Bertoni und am Fluss TebicuaryCarl Eduard Hellmayr, (1936), S. 1. durch Carl Eduard Hellmayr einige Nachweise für das Land.Alfred Laubmann (1940), S. 153–154.

Gefährdung Aufgrund ihrer weiten Verbreitung und das für diese Vogelart keinerlei Gefährdungen bekannt sind, stuft die IUCN diese Art als nicht gefährdet (Least Concern) ein. Der Populationstrend wurde mit stabil von der IUCN veröffentlicht.

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Tangaren